Tobias Dohmann

Suchmaschinenoptimierung aus Bielefeld

Link-Analyse

Suchmaschinenoptimierung Bielefeld – Experiment Teil III

| 3 Kommentare

Heute möchte ich mich konkreter mit meiner Strategie beschäftigen, um mit der Suchphrase “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” durchzustarten.

Was habe ich bisher getan?

  • Mein Blog ist einigermaßen OnPage optimiert
  • Ich kenne meine Konkurrenten
  • Ich kenne die Stärken und Schwächen meiner Konkurrenten
  • und ich kenne meine Zielgruppe

Einer der entscheidenden Punkte bei jeder Suchmaschinenoptimierung ist die Frage “Wie stark sind meine Konkurrenten, wie haben sie bisher Optimierung und WIE kann ich es besser machen. SEO befasst sich ja bekanntermaßen mit zwei Dingen: Der OnPage und der OffPage Optimierung. OnPage ist so weit alles im akzeptablen Bereich. Nun kommt der interessantere und spannendere Teil. Wie stark sind meine Konkurrenten verlinkt? Woher haben sie Ihre Links? Und wie viele Links werde ich brauchen, um an Ihnen vorbeizuziehen oder um andere Faktoren wettzumachen.

Dazu schaue ich mir heute mal genauer die Webseite von Studio Zukunft an. Immerhin ist die Position dieser Webseite mein Ziel. Wie stark ist sie verlinkt? Woher hat sie Ihre Links und wo entdecke ich Schwächen, die ich nutzen kann.

OffPage -Analyse des Hauptkonkurrenten

Ich möchte herausfinden, wie viele und woher die Links zu dieser Seite stammen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten und Tools, die alle unterschiedliche Ergebnisse ausspucken werden:

Opensiteexplorer: 112 Links

Google (Link-Abfrage): 2 Links

Seokicks: 43 Links

SEOmoz: 84 Links

Backlinktest.com: 115 Links

seo united: 29

Auffällig ist die Tatsache, dass jedes Tool andere Ergebnisse ausspuckt. Diverse weitere Tests hätten weitere unterschiedliche Ergebnisse gezeigt. Jedes Tools greift auf unterschiedliche Daten zurück oder legt nicht alle Daten offen. Die tatsächliche Anzahl der Links liegt irgendwo im Bereich zwischen 100 und 120. Die relevanten Links sind allerdings nur die, die Google kennt und wertet, denn für diese Suchmaschine soll ja auch optimiert werden. Man kann aber definitiv davon ausgehen, dass Google mehr als zwei Links kennt. Google betreibt, was die Linkabfrage angeht, eine kleine Geheimniskrämerei, was bei den wirtschaftlichen Interessen aber verständlich ist.

Um dies zu belegen, reicht folgender kleiner Test:

Link-Abfrage bei Google

und

Suche nach der URL bei Google

Natürlich werden so nicht zwangsläufig richtige Links angezeigt, aber es wird dennoch schnell klar, dass Google mehr Links kennt, als es über die Link-Abfrage “zugibt”.

Um die Suche nach der URL noch etwas konkreter zu machen, sucht man zusätzlich nach der URL und setzt diese dann in Anführungszeichen. Dies sorgt dafür, dass unnütze Kombinationen, die nur Zukunft oder Studio beinhalten, mit ausgegeben werden. Zwar funktioniert dies auch nicht zu 100%, aber wir kommen der Sache schon einen kleinen Schritt näher:

Verfeinerte Suche der URL bei Google

So wurden aus 73.200.000  schnell mal nur 14.400 Ergebnisse.

Diese Analyse plus einiger weiterer Faktoren sollte man nun auch für die zwei weiteren relevanten Konkurrenten durchführen. Auf Grundlage der dann gesammelten Daten kann man wunderbar erkennen, wie sich die Linkstruktur zusammensetzt.

 

Wie geht es nun weiter?

Ich kenne nun die Linkquellen meines Hauptkonkurrenten für die Suchphrase “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” und kann, wenn ich alle Daten sauber in einer Excel Tabelle zusammenführe, mir jede einzelne Seite ansehen und schauen, ob ich ebenfalls einen Link dort bekommen kann. Dies wird aber nicht möglich sein, da die meisten Links Kundenlinks sind. Wichtiger für mich ist die Linkstruktur, d.h. wie viele Links zeigen auf die Seite und mit welcher Qualität.

Link-Analyse

Quelle: www.backlinktest.com

 

Aus der kleinen Grafik von www.backlinktest.com ergibt sich eine gute Übersicht über die Linkstruktur meines Konkurrenten. Mehr als die Hälfte aller Links scheinen minderwertig, höchstwahrscheinlich aus Webkatalogen oder ähnlichen Verzeichnissen, zu sein. Die Verteilung von follow und nofollow Links scheint schon fast zu gut zu sein (eine gute ausführliche Erklärung zum Thema “follow – nofollow gibt es hier ), der Anteil an sogenannten Deeplinks, also Links, die nicht auf de Startseite, sondern eine Unterseite zielen ist auch in Ordnung. Die Kraft für die Position in den Suchergebnissen liegt in den verbleibenden 40% und den Linktexten (dazu später mehr) und weiteren Links betreffenden Faktoren.

 

Fazit:

“Circa die doppelte Anzahl von gleichwertigen Links mit entsprechenden Linktexten sollte ausreichen, um in den nächsten Wochen in die Top10 oder Top3 durchzustarten. Eine gute Mischung aus follow und nofollow, aus Deep- und Homelinks und von Seiten und mit varierenden Linktexten darf dabei nicht vergessen werden.”

 

Tipp: Die Konkurrenz schläft nie! Und dementsprechend wird sich auch die Linkstruktur verändern und neue Links werden hinzukommen. Damit man einigermaßen auf dem neuesten Stand bleibt und die Konkurrenten überwachen kann, gibt Google einem ein nettes Werkzeug an die Hand: Google Alerts

Dort kann man beliebige Begriffe oder Begriffskombinationen einstellen und man bekommt in regelmäßigen Abständen eine E-Mai, wenn Google eine neue Seite findet, wo diese auftauchen. Gibt man nun z.B. die URL der Konkurrenten ein, erfährt man relativ schnell, wo sie einen Link ergattert haben. So kann man es ihnen gleich tun oder, falls das nicht möglich ist, Links als Gegenmaßnahme erzeugen.

 

Beim nächsten Mal gebe ich einen kleinen Einblick in das Thema Linkbuilding. Denn letztendlich ist das, neben guten Inhalten, immer noch das entscheidende Kriterium für ein gutes Ranking. Wenn das alles noch nicht hilft, werde ich noch einmal tiefer in die große Trickkiste greifen.

Suchmaschinenoptimierung Bielefeld – Experiment Teil III
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Autor: Tobias

Ich beschäftige mich seit nun über 10 Jahren mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing. SEO ist für mich mehr als wirtschaftliches Interesse, sondern ein Wettkampf, der jeden Tag aufs neue spannend und herausfordernd ist. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle gerne mein Wissen und das von vielen anderen teilen.

3 Kommentare

  1. Hallo Alex! Bisher haben viele den Yahoo Sie Explorer benutzt, um Links zu checken (du sicher auch) und durch den Wegfall, fällt das Phänomen der unterschiedlichen Datensätze immer stärker auf.
    Viele Tools greifen nun entweder auf eigene Datenbestände oder auf andere Suchmaschinen wie Bing oder aber auch Alexa zu. Wunderbar sehen kann man das an der Software SEO Spyglass, das früher ausschließlich Yahoo nutzte und nun diese Daten kumiliert ausgibt.
    Und ja, leider kann es sein, dass jedes Tool Links findet, die das andere übersieht. So muss man sich nun doppelt oder dreifach Mühe geben, um alle Links (und Linkquellen) zu finden.

  2. Hallo Tobias, sorry ganz die Frage vergessen. Wieso sind die Ergebnisse bei Backlinkschecks so unterschiedlich? Erstellen die sich selbst eine Datenbank oder gibt es verschiedene, je nachdem welche man nimmt.

    Grüße

  3. Na gut, Google Alerts kannte ich bis jetzt nicht, werde es natürlich mal austesten.
    Frage: du schaust dir aber nicht alle Links an, oder? Nur die, die von Qualität sind?

    Ok, ich warte mal auf den nächsten Artikel ;)

    Danke, genau so habe ich mir immer eine Anleitung vorgestellt, so kann ich viel besser lernen und kann aus dem Text, in Suchergebnissen selbst schon mal gucken. Nicht immer der trockene Mist den man überall findet. Was ist ein Backlink? Was ist ein Linkbait? Was ist….? usw.

    Grüße

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