Etwas spät entdeckt, aber für sehr unterhaltsam und informativ befunden und als Ergänzung zum Artikel von Nicolas zum Thema Rich Snippets! Gefunden auf SEOmoz.org

10. Oktober 2012
von Tobias
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Etwas spät entdeckt, aber für sehr unterhaltsam und informativ befunden und als Ergänzung zum Artikel von Nicolas zum Thema Rich Snippets! Gefunden auf SEOmoz.org

8. Oktober 2012
von Tobias
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Fast vier Monate ist mein letzter Artikel her. Dafür gibt es keine Entschuldigung, aber verschiedene Erklärungen :)
Zum einen war zum Glück einfach viel zu viel anderes zu tun und die Tage waren lang und die Abende zu kurz. Kurz gesagt: Abends nach der “normalen” Arbeit blieb einfach zu wenig Zeit um noch einen Artikel zu schreiben.
Zum anderen kam unser großer Umzug dazwischen. Wir sind nach nun drei Jahren aus unserem Büro in unsere neue Heimat gezogen. Viel verändert hat sich nicht (ooooh doch), denn wir sind im schönen Bielefelder Crüwell-Haus geblieben und nur einen Eingang weiter und drei Stockwerke höher gezogen. Neben neuen Kollegen, Möbeln und einer gigantischen Aussicht ist der Umzug natürlich nicht ganz perfekt gelaufen und war dementsprechend anstrengend und nervenaufreibend. Trotz vieler kleiner und wenigen großen Krisen sind wir nun nach erfolgreichem Umzug einfach nur froh und stolz auf unser neues Zuhause.
Nachdem das alles geschafft war, gings ab in den Urlaub. Den hatte man sich nach dem Stress ja schon irgendwie verdient:
Genug der Gründe, warum ich nicht schreiben konnte. Die Jahreszeiten, die nun kommen, sind ideal für das Bloggen. Also werdet ihr in Zukunft wieder deutlich mehr von mir lesen. Allerdings wird es Zeit für neue Ziele und oder Experimente. Denn mit Suchmaschinenoptimierung Bielefeld stehe ich trotz Nixtuns immer noch auf Platz 1.
Weiter geht`s … bald!
24. Juli 2012
von einem anderen
4 Kommentare
Für das Internet zu schreiben, haben sich viele Menschen als eine Freizeitbeschäftigung ausgesucht. Doch auch um sein Unternehmen oder seine Webseite weiterzubringen, ist effektives Texten fürs Web von Bedeutung. Dabei ist von SEO-Texten die Rede. Generell ist diese Art des Textens im Internet einer der häufigsten Schreibstile, der verwendet wird.
SEO-Texte sind Content mit Keywords verfeinert. Wenn allerdings von Keywords gesprochen wird, so heißt das nicht automatisch, dass Sie sich nur auf ein einzelnes Wort beschränken. Wesentlich vorteilhafter ist es, wenn Ihr Keyword aus mehren Suchbegriffen besteht. Trotzdem sollte ein Text auf Basis von SEO nicht danach aussehen.
Die ersten Sekunden entscheiden
Wenn ein Internetnutzer etwas im WWW sucht, verwendet er gewöhnlich den Marktführer Google, um zu seiner Frage oder zu seiner Informationssuche schnell fündig zu werden. Um so glücklicher ist der User natürlich, wenn er nach kurzer Zeit bereits das findet, wonach er gesucht hat. Gewöhnlich wird nicht nur ein einzelnes Wort für die Suche verwendet, sondern mehrere relevante Suchbegriffe kommen zum Einsatz.
Wenn Sie beispielsweise eine Webseite oder einen Blog im Internet führen und mit neuen Inhalten versehen, achten Sie in Ihrer Keywordwahl daher besonders darauf, mehrere Worte zu verwenden. Der daraus resultierende Traffic ist dann umso themenrelevanter und die Interessenten umso targetierter. Die Gefahr ist entsprechend geringer, dass ein Besucher Ihrer Webseite diese nach ein paar Sekunden wieder verlässt.
Beschränken Sie sich in Ihrer Keywordwahl nicht nur auf Ihr Hauptkeyword, sondern setzen Sie auf Synonyme, die mit Ihren gewählten Schlüsselbegriffen verwandt sind. Die Länge der Artikel darf niemals unter 250 Wörtern liegen, aber variieren Sie in der Länge Ihrer Artikel ein wenig. Doch behalten Sie stets die Mindestlänge bei. Halten Sie die Sätze kurz und prägnant.
Nur wenn es passt: Überschrift mit oder ohne Keywords
Auch wenn die Überschrift das Wichtigste an einem Blogpost oder SEO-Text darstellt, so ist nicht ein Muss, auch die Keywords darin einzubauen. Nach Möglichkeit versuchen Sie, die Suchbegriffe oder Wortkombinationen schlüssig in der Überschrift unterzubringen. Doch darf die Leserfreundlichkeit nicht darunter leiden. Andernfalls verzichten Sie besser auf die Keywords. Indem Sie Ihre Überschrift wie einen natürlichen Satz behandeln, haben Sie die besten Karten.
Heben Sie Ihre Schlüsselbegriffe durch Formatierungen hervor. Indem Sie diese fett oder kursiv kennzeichnen, konzentrieren sich Ihre Laser nicht nur mehr auf diese Begriffe, für die Suchmaschinen-Bots dient dies für die Wertung Ihrer Webseite. Am Vorteilhaftesten ist es, die Wortkombinationen im ersten als auch im letzten Satz einzubinden und mindestens einmal in einem Absatz zu verwenden – der Mix macht hier Einiges aus!
Überfüllen Sie Ihre Texte nicht mit Keywords. Schreiben Sie vor allem für den Leser und nicht für die Suchmaschine. Ein suchmaschinenoptimierter Text darf niemals den Eindruck erwecken, genau dafür geschrieben worden zu sein. Auf die Dauer gesehen, sind es die Leser, die Sie weiterbringen – nicht nur Google.
Fokussieren Sie sich nicht krampfhaft auf Suchbegriffe
Nicht immer sind Ihre festgelegten Schlüselbegriffe anwendbar, um diese in einem Satz einzubauen. Setzen Sie lieber auf Natürlichkeit und verwenden stattdessen ein Keyword weniger, als dass es Ihrem Text ein gekünsteltes Bild verpasst. Beschränken Sie sich auf wenige Erwähnungen: Umso williger werden Ihre Texte dann auch gelesen. Achten Sie auch darauf, die zusammengesetzten Suchbegriffe nicht mehrmals in einem Satz zu verwenden.
Hier ein Negativ-Beispiel:
„Registrieren Sie sich noch heute in unserem Werbenetzwerk für Adbanner und werden Sie Mitglied unseres Werbenetzwerks für Adbanner, das ein Zusammenschluss aus Nutzern von Adbannern ist und wertvollen Nutzen im Bereich der Adbanner für Sie mit sich bringen kann.“
Schreiben Sie Ihre Texte so, wie Sie sich selbst mit jemandem unterhalten würden. Das wirkt nicht nur natürlich, macht Sie, darüber hinaus, auch noch authentisch. Wenn sich Ihnen die Möglichkeit bietet, verwenden Sie Keywords im Text, aber beschränken Sie sich auf ein Minimum.
Wenn Sie überprüfen möchten, ob Ihr Text hinsichtlich des Google Rankings funktioniert hat, geben Sie Ihr Keywords bzw. Ihre Wortkombination in der Google Suche ein. Finden Sie Ihren Artikel in den Suchergebnissen, haben Sie einen guten SEO-Text für Ihre Webseite verfasst.
Die Autorin:

Sibilla Klüsch
Freie Texterin & Bloggerin fürs Web
Sibilla Klüsch ist Freidenkerin und Schreibwahnsinnige aus Leidenschaft. Als Texterin unterstützt sie Webseiteninhaber in der textlichen Gestaltung Ihrer Webprojekte und sorgt mit Ihren Ratgeberartikeln, Blogposts und SEO-Texten für mehr Besucher und Traffic.
13. Juni 2012
von Tobias
3 Kommentare
Gestern gab es auch bei uns freudige Gesichter, als wir unsere Daten gecheckt haben und bemerkten, dass wir mit der hart umgämpften Kombination “Magento Agentur” auf Platz eins und zwei erschienen. So richtig konnten wir unser Glück nicht glauben, denn die Dichte in den Top 20 wird schon sehr hoch. Trotz aufsteigender Tendenz und einem guten 15. Platz erschien mir eine Doppelführung doch sehr ausgewöhnlich.
Venice Update
Nach Panda, Freshness und Pinguin ist Venice nun das vierte Update, das tiefgreifende Einschnitte für jeden SEO bedeutet. Obwohl es in den USA schon seit Februar aktiv ist, schien es hierzulande noch nicht gegriffen zu haben. Doch seit ein paar Tagen ist nun damit Schluss. Wirklich heftig gespürt habe ich es gestern. Und wer weiß, was da noch im Anflug ist.
Grundlegende Veränderung ist der regionale Bezug als Rankingfaktor. So führt nun auch eine Suche ohne Städtenamen zu regional optimierten Ergebnissen, d.h. eine Suche in Berlin ergibt ein anderes Ergebnis als in Köln, München oder Hamburg. Aus Sicht eines SEO sicher eine Katastrophe, aus Sicht des Besuchers eine Wohltat … oder doch eine Bevormundung?
Welcher Standort?
Woher aber weiß Google, wo genau man sich gerade befindet? Wird ein Bezug zwischen eigener IP und Standort ermittelt oder nur eine Relation zwischen ISP und IP? Sind Cookies Schuld? Oder die personalisierte Suche nachdem man sich eingeloggt hat? Welche Spuren hinterlässt man noch, die Google helfen, den Standort des Suchenden zu lokalisieren?
Die Unterschiede
Anhand meines Experiments, versuche ich einmal herauszufinden, was sich geändert hat. Sucht man aktuell nach der Suchphrase “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” erhält man, nein, ich muss sagen “erhalte ich” folgendes Suchergebnis:
Sucht man allerdings nur nach “Suchmaschinenoptimierung” sehen die Ergebnisse (noch) relativ normal aus:
Lediglich zwei Ergebnisse haben regionalen Bezug und man muss dazu sagen, dass diese beiden Ergebnisse bis vor kurzem nichts in den SERP verloren hätten.
Schaut man sich das Ergebnis aber mal genauer an fällt folgendes auf:
Google kennt also meinen Standort und dass, obwohl ich selbstverständlich im privaten Modus surfe. Da sollte man meinen, dass man privat bleibt, aber irgendwie ist man es nicht. Zumindest nicht für Google und das soll ja das Thema sein. Was passiert nun, wenn ich meinen Standort auf “Hamburg” ändere und erneut suche.
In grün sehen wir nun die Treffer, die sich nicht verändert haben, in orange die, die sich nur minimal unterscheiden und die rot markierten Ergebnisse unterscheiden sich durch den Rankingfaktor “Ort”. Um das ganze nun auf die Spitze zu treiben, hier einmal die Suchergebnisse von meinem iPad:
Links mit 3G, rechts mit WLAN:
Die Unterschiede sind schon deutlich spürbar. Bei Begriffen, die eindeutig erkennen lassen, dass es um eine Firma oder eine Person oder Dienstleistung handelt, wird der regionale Faktor sicher noch viel stärker wirken. Das Resultat ist nicht nur ein Suchergebnis sondern hunderte, tausende … es wird wohl nie wieder DAS Suchergebnis geben, sondern eine Vielzahl.
Und in Zukunft
Einige der Fragen lassen sich vielleicht hier beantworten: http://support.google.com/websearch/bin/answer.py?hl=de&p=settings_location&answer=179386
Die Vielzahl der Fragen wird man sich selbst beantworten müssen und in den nächsten Wochen verstärkt seine Statistiken im Auge behalten. Denn die Luft wird vielleicht nicht dünner, aber sie wird sich verändern. Aber wie meine Oma immer sagte, wenn ich zu Besuch war und komischerweise immer großen Hunger hatte: “Das macht die Luftveränderung” :)
An dieser Stelle bald mehr dazu!
1. Juni 2012
von einem anderen
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Das Thema Social Media ist nach wie vor wichtiger Bestandteil der Berichterstattungen vieler Medien. Täglich gibt es neue Informationen, ob zum Börsengang von Facebook oder dem aufstrebenden sozialen Netzwerk Pinterest. Natürlich werden die sozialen Medien nicht umsonst derartig in den Fokus gerückt. Längst haben insbesondere Twitter und Facebook Einfluss auf die verschiedensten Bereiche unseres Lebens. Mehrmals täglich wird die Timeline gecheckt, Verabredungen werden getroffen, Diskussionen öffentlich geführt, Informationen mit dem Netzwerk geteilt oder Nachrichten simpel ausgetauscht. Klar, dass längst auch Unternehmen erkannt haben, welch wertvolle Informationen in Social Media zur Verfügung stehen. Durch ein professionelles Social Media Monitoring werden diese Informationen zunächst aggregiert und anschließend so aufbereitet, dass sie für die Unternehmen verwendbar sind.
Entwicklung
Etwa 2009 begriffen deutsche Unternehmen vermehrt, dass sich Social Media für das eigene Marketing nutzen lassen. Gab es zunächst nur zaghafte Versuche, sich im Social Web zu engagieren, so kann 3 Jahre später konstatiert werden, dass die Vielzahl der Unternehmen nicht nur in Social Media aktiv ist, sondern dort auch durchaus Erfolge verzeichnen kann. Etwas hinterher hinkt bei vielen aber das Thema Social Media Monitoring. Jüngste Studien belegen, dass lediglich 10 Prozent der Unternehmen, die Social Media nutzen, ebenso auch ein Monitoring betreiben. Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen steht das Thema nur selten auf der Agenda. Dies ist allein schon deshalb verwunderlich, weil es in Social Media vor allem darum geht, den Kunden Gehör zu schenken und mit Ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Derzeit werden jedoch in erster Linie die Gespräche auf der eigenen Facebook Seite oder die Konversationen auf Twitter beobachtet. Die Gespräche, welche in branchenrelevanten Foren, auf Frage/Antwortportalen oder weiteren Plattformen stattfinden bleiben oftmals außen vor. Die Unternehmen nehmen dadurch das Risiko in Kauf, dass Brandherde unbemerkt entstehen können. Weiterhin bleiben nützliche Informationen für die verschiedensten Unternehmensbereiche im Verborgenen. Hier besteht daher für viele noch Nachholbedarf und Potential. Immerhin zeigen die Investitionsvorhaben deutscher Unternehmen deutlich, dass das Thema Social Media Monitoring in 2012 forciert werden soll.
Funktionsweise
Generell soll ein Social Media Monitoring möglichst alle relevanten Aktivitäten zu einem oder mehreren Keywords aufliefern. Vorab geht es neben der Festlegung der Keywords darum, Zusammenhänge zu definieren. Beispielsweise soll der Name des Geschäftsführers nur dann berücksichtigt werden, wenn auch das Unternehmen im selbigen Beitrag erwähnt wird. Wenn weiterhin zum Beispiel Veltins Feedback zur Wahrnehmung der eigenen Marke erhalten möchte, können Begriffe wie „Arena“, „S04“, „Schalke“ (zur Info: Veltins-Arena, Stadion von Schalke 04) ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse erhalten somit eine höhere Aussagekraft. In der Regel können diese Einstellungen auch im Nachhinein angepasst werden. Nach dem Aufsetzen des Suchagenten beginnt der eigentliche Suchprozess. Dafür nutzen die Anbieter verschiedenste Technologien. Meist werden dafür eigene Crawler entwickelt und diese dann aktuellen Gegebenheiten (neue Plattformen etc.) angepasst. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Quantität der Ergebnisse, denn jeder Crawler arbeitet anders. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede bei der anschließenden Auflieferung der Ergebnisse.
Die Anbieter
Zwar gibt es unter medienbewachen.de mittlerweile eine nützliche Übersicht des Anbietermarktes, dennoch fällt die Vergleichbarkeit der Dienstleister nach wie vor schwer. Generell werden zunächst kostenfreie Online Tools und professionelle Social Media Monitoring Anbieter unterschieden. Das bekannteste kostenlose Tool ist sicherlich Google Alerts, welches viele der Monitoring betreibenden Unternehmen nutzen. Dieses ist sicherlich nützlich, um erste Erfahrungen zu sammeln, erfordert jedoch einige Zeit für die Aufbereitung der Ergebnisse und stellt zudem nur vergleichsweise wenige und nicht immer relevante Daten zur Verfügung. Weitere nützliche kostenfreie Tools sind IceRocket oder Social Mention. Sämtliche kostenfreien Dienste haben jedoch ihre Schwachstellen, weshalb über die vergangenen Jahre immer mehr professionelle Anbieter den Markt für sich entdeckt haben. Neben einer hohen Quellenabdeckung sorgen diese für die Qualität der Ergebnisse. Dabei werden Spam, Beiträge von Bots oder einfach Fehlbeiträge von Vornherein gefiltert. Daraufhin werden den Aktivitäten verschiedene Parameter, wie Thema, Tonalität, User, Datum, Schlagworte, sowie weitere Merkmale des Users zugeordnet. Dadurch lassen sich die Ergebnisse viel besser auswerten und nutzen. Die Festlegung dieser Parameter erfolgt durch geschulte Analysten, wird aber bei vielen Anbietern auch durch eine eigene Technologie vorgenommen. Ironie und Sarkasmus beispielsweise lassen sich dabei nur schwer automatisch erkennen. Bevorzugt wird daher die manuelle Auswertung beziehungsweise Nachbereitung der Ergebnisse. Auch in der Auslieferung der Ergebnisse gibt es Unterschiede. Die meisten Anbieter verfügen mittlerweile über ein Online-Tool, in welchem die Daten eingespeist werden. Andere Anbieter wiederum fertigen individuelle Reportings an und lassen diese ihren Klienten zukommen. Ebenso gibt es Dienstleister die beide Varianten anbieten. Abschließend ist festzustellen, dass sich die Social Media Monitoring Anbieter vor allem preislich unterscheiden. Mal die kostenfreien Tools ausgenommen variieren die jährlichen Preise für ein professionelles Social Media Monitoring zwischen 2.000 und 30.000+ Euro. Umso wichtiger ist es, sich vorab im Klaren zu sein, welche Ziele man realisieren möchte, welche Kapazitäten zur Verfügung stehen und möglichst konkrete Vorstellungen hinsichtlich der zu beobachtenden Keywords (Unternehmen, Eigenmarken, Wettbewerber, Themen, etc.) zu entwickeln. Im nächsten Schritt geht es darum Angebote einzuholen und auch die Möglichkeit kostenfreier Probemonitorings in Anspruch zu nehmen. Dadurch bekommt man ein Gefühl, welche Social Media Monitoring Lösung dann auch wirklich die geeignete ist. Ebenso profitiert man von einer ersten Beratung, wodurch sich zum Beispiel klären lässt, ob eine Status Quo Analyse erstmal ausreichend ist oder ob ein kontinuierliches Monitoring Sinn macht.
Fazit
Künftig wird es für viele Unternehmen darum gehen das eigene Social Media Engagement durch ein professionelles Social Media Monitoring zu ergänzen. Dafür müssen die relevanten und authentischen Beiträge des Social Web überwacht, ausgewertet und berücksichtigt werden. Dadurch erhält die eigene Strategie ein Fundament und lässt sich zudem nachhaltig gestalten. Bei der Auswahl eines geeigneten Social Media Monitoring Partners geht es vor allem darum, die eigenen Anforderungen so konkret wie möglich auszugestalten und die Social Media Monitoring Lösungen der verbleibenden Anbieter vorab eindringlich zu testen und zu vergleichen.
Der Autor:
Jan Bartels
Webbosaurus GmbH
Geschäftsführer
Jan Bartels ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Webbosaurus GmbH. Die Webbosaurus GmbH ist eine Agentur für Social Media Monitoring & Analyse.
18. Mai 2012
von Tobias
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Genau fünf Monate nach meiner ersten Zielsetzung bin ich meinem Ziel so nahe gekommen, wie noch nie. Mit
Platz 2
fehlt nur noch ein Platz zum Sieg. Nachspielzeit der Verlängerung quasi. Nur das bei mir niemand den Blog stürmen wird, obwohl Google noch nicht abgepfiffen hat.
Was ist passiert?
Durch meinen Blog konnte ich diverse nette Kontakte herstellen, habe Werbeangebote erhalten, das Pinguin und Panda Update überlebt und den ein oder anderen freiwilligen Link erhalten. Nicht alles ist dem urspünglich einzigen Ziel untergeordnet für “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” vorne zu landen, denn gerade an einem kleinen Projekt das angesammelte Wissen zu testen und zu hinterfragen, um wieder neue Erkenntnisse für die alltägliche Arbeit zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, die unterm Strich mehr wert sind als jeder Link, das ist das, was wichtig ist. Alles in allem, war es bisher ein gelungenes Experiment und ich werde weiter versuchen, meine Wurzeln zu schlagen und daraus zu lernen und mein Wissen zu teilen.
Interessanterweise ist nun genau der Artikel auf Platz 2 gerutscht, mit dem meine Arbeit in diesem Blog begonnen hat. Es darf so weiter gehen.
Im Detail
Vergleiche ich meine Werte von damals mit meinen heutigen, ergeben sich folgende Änderungen:
Vor fünf Monaten:
Die Seite hat 0 Links, weist einen Pagerank von 0 aus, hat eine Domainauthority von 1 und ist ca. 9 Jahre und 3 Monate alt
Heute:
Die Seite hat 631 Links, weist einen Pagerank von 1 aus, hat eine Domainauthority von 19 und ist ca. 9 Jahre und 8 Monate alt
Schaut man sich die damaligen Konkurrenten im Vergleich beim opensiteexplorer an, kann man ebenfalls einen deutlichen Anstieg relevanter Daten erkennen.
Leider lassen sich diese Daten mit meinen damaligen nicht mehr wirklich vergleichen, da meine ehemaligen Mitbewerber www.studio-zukunft.de und (Platz 5) und www.webanalyse-news.de (Nicht mehr in den Top 400 ) aus den Top 3 geflogen sind. Ob nun Panda oder Pinguin dafür verantwortlich sind, oder ob es der normalen Fluktuation zuzuschreiben ist, lässt sich nicht abschließend beurteilen.
Google Updates
Zugegeben, ich habe mich mit den Panda und Pinguin Updates zwar auseinander gesetzt, wirklich beschäftigt habe ich mich damit nicht. Das liegt vor allem sicher daran, dass keines der Projekte, die ich betreue, unter einer Abstrafung zu leiden hatte. Wäre das Gegenteil eingetroffen, dann hätte ich mich gezwungenermaßen damit beschäftigen müssen. Ein kritischer Kommentar zu meinem Panda Artikel zeigt die Schwächen des Updates, die auch leider Seiten mit wirklich gutem Inhalt aus den SERP gekegelt haben. Alles in allem bleibe ich bei meiner Meinung, dass es hauptsächlich die richtigen Seiten erwischt hat.
Mehr zum Thema und heiße Diskussionen inklusive kann man im Abakus Forum mitverfolgen:
www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/p-862399.html
Aktuelles
Einen sehr guten Artikel habe ich in der aktuellen Ausgabe von Internethandel gelesen. Gerade kleine Unternehmen und Einzelkämpfer, die nicht mit großen Budgets ausgestattet sind, erhalten hier einen sehr guten Einblick in kreative Möglichkeiten des Guerilla-Marketings, um auf sich und sein Projekt aufmerksam zu machen. Wie so oft geht es letztendlich darum, durch ausgesprochen gute Qualität einen Anreiz zur Verbreitung zu geben. Für Marketingfreaks nichts neues, für Anfänger und kleine Unternehmen sich ein sehr guter Denkanstoß. Für alle, die mehr darüber lesen wollen, gibt es hier eine kostenlose Leseprobe:
http://www.internethandel.de/leseprobe-guerilla-marketing-richtiger-marketing-mix-201205.html
PR Update
Vor kurzem erfolgt nach dem Pinguin Update auch noch ein Toolbar PR Update. Das interessiert wohl wirklich nur noch die Linkverkäufer, aber auch die werden sich bald umschauen. Mitlerweile sollte sich rumgesprochen haben, dass der PR keine maßgebliche Größe für einen guten Link ist, aber der ein oder andere ist immer noch fixiert vom einzigen von Google veröffentlichten Wert.
Pinguin Update
Einen sehr interessanten Beitrag veröffentliche Majestic SEO zum Thema Pinguin Update. Weil gerade Seiten mit unnatürlichem Linkbild betroffen sind, bietet Majestic SEO einen Weg um eigene “unnatürliche” Links zu finden und diese auszusortieren. Mehr zu diesem Thema gibt es hier:
http://blog.majesticseo.com/training/unnatural-links-investigations/
Danke
Danke möchte ich natürlich auch schon sagen und zwar an Alex für den ersten Link der zu meinem Blog führte und an Sebastian, der den aktuell letzten Link setzte.
Soviel von mir. Ein schönes Wochenende!
25. April 2012
von Tobias
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In den letzten Stunden und Tagen verdichten sich die Gerüchte um ein neues Update bei Google. Besonders heute Nacht um 00:00 Uhr soll eines gekommen sein.
Komisch, ich merke nix.
Woran liegt das?
Platz 8!
Zufrieden;)
In einigen Foren werden Hasslieder auf Google geschrieben, andere sehen ganze Existenzen bedroht und wieder andere diskutieren über die Monopolstellung von Google.
Ich kann nur sagen:
Die Folgen des Updates sind noch nicht ganz klar, aber es wird sich nach ein paar Tagen und Wochen wieder einpendeln. Wer jetzt zuckt, verliert.
Also Ruhe bewahren und weitermachen. Weiter so Google!
12. April 2012
von Tobias
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Bevor ich heute zwei interessante Bücher vorstelle, möchte ich mich nur kurz freuen und erwähnen, dass ich endlich einen Platz in den meinen ersehnten Top10 erhalten habe, nämlich
“Platz 9″
Wurd auch Zeit lieber Herr Google. Okay, ich habe nicht wirklich viel gemacht, aber Meeeensch, das wurd Zeit. Zwischendurch, nämlich gestern, stand ich mal auf Platz 6, aber wie das nach so einem Sprung eigentlich immer der Fall ist, springt es noch ein paar Tage hin und her. Das wird sich legen und die Top3 werden nun angestrebt und bis spätestens zum Sommer erreicht, versprochen.
Interessant dabei: Einer meiner Hauptkonkurrenten, nämlich die Domain www.webanalyse-news.de wurde für die Suchphrase “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” abgestraft und liegt nun nicht mehr auf Platz 3, sondern auf Platz 58. Riecht nach einem Penalty oder nach Panda (ich weiß nicht wirklich wie ein Panda riecht), aber ich habe mich mit der Problematik auch nicht wirklich auseinandergesetzt.
So, nun zum eigentlichen Thema, die Bücher.
Cyberscience 2.0
Von einem Freund geschrieben und (zugegeben) noch nicht gelesen, möchte ich an dieser Stelle gerne sein Buch vorstellen und René über diesen Blog zu einem kleinen Interview überreden. Vielleicht kann er dann selbst etwas mehr zum Buch und den darin enthaltenden Themen sagen.
“Das Internet mit seinen Potenzialen an digitaler Vernetzung, Publikationsmöglichkeiten und Kommunikationsformen verändert die Forschung und ihre Ergebnisse nachhaltig. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen twittern und bloggen, arbeiten in spezialisierten digitalen Netzwerken zusammen und nutzen Wikipedia. Zugleich dringen große Internetakteure wie etwa Google immer mehr in den akademischen Sektor ein. Das Buch analysiert die aktuellen technisch-sozialen Entwicklungen im Internet sowie ihre Auswirkungen auf die Arbeit von Wissenschaftlern.”
Wer mehr über den Soziologen René König erfahren möchte kann dies auf seiner Website tun. Wer gleich sein Buch kaufen möchte, kann dies direkt bei Amazon bestellen: Cyberscience 2.0. In jedem Fall wünsche ich ihm sehr viel Erfolg! Gruß nach Karlsruhe.
Erfolgreiche Websites
Meine Bekannte Esther Düweke und Stefan Rabsch schrieben das Buch “Erfolgreiche Websites”. Direkt nach dem Erscheinen habe ich mir ein Exemplar zugelegt und kann nur sagen, dass es ein gutes Allround Buch für alle ist, die ihre Website nach vorne bringen wollen. Dabei werden alle wichtigen Themen wie Design, Usability, SEO und SEM und vieles mehr behandelt. Wer mit argumentiert, dass man all diese Informationen auch im Internet nachlesen kann, dem soll von mir gesagt sein, dass er erstens verdammt lange suchen muss und zweitens in dieser Ausführlichkeit selten fündig wird. Ein sehr gutes Buch für Einsteiger und eines für alle, die viele Themen im Gesamtkonzept betrachten wollen. So lernen Designer, dass es nicht nur wichtig ist, dass eine Website gut aussieht, sondern auch gefunden wird, SEOs lernen, dass Besucher auch Kunden/Käufer etc. werden sollen und nicht nur der Besuch alleine zählt. Diese Reihe könnte man nun sehr lange weiterführen. Ich empfehle: Kaufen und lesen!
Stefan betreibt übrigens auch den Blog Linklover.de, wer möchte kann sich auch dort einen kleinen Eindruck verschaffen. Vielleicht kann ich auch an dieser Stelle entweder die Esther oder den Stefan zu einem Interview oder zu einem Gastbeitrag animieren. Mich würds freuen. So oder so: Viel Erfolg!
29. März 2012
von einem anderen
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Suchmaschinenoptimierung und Social Web – Ist-Zustand und Zukunftsperspektiven
Welchen Einfluss haben Facebook-Likes und Shares, bei Twitter getweetete und retweetete URLs oder das häufige „Plussen“ von Google+-Usern bereits heute auf das Ranking einer Webseite in Googles organischen SERPs? Im Moment ist diese Frage nicht ohne weiteres zu beantworten. Klar ist, dass sich für Webseiten, deren URL während einer bestimmten Zeitspanne häufig in Twitter-Tweets auftaucht, in der Regel ein temporärer Ranking-Anstieg in den organischen SERPs beobachten lässt– selbst nachdem Google nicht mehr direkt auf Twitter-Daten zurückgreift. Auch wurden bereits häufig positive Korrelationen zwischen den Facebook-Likes und Shares, die eine Website auf sich zieht, und deren (auch langfristigem) Ranking ermittelt. Allerdings wird letzteres von den meisten SEOs traditionell so interpretiert, dass attraktive Websites neben einer guten Resonanz im Social Web eben normalerweise auch viele natürliche Backlings besitzen – und letztere wohl für das gute Ranking sorgen. Prinzipiell gilt natürlich, dass auch Google nicht hinter die Privacy-„Wall“ schauen kann, die die Kommunikation der Facebook-User vor dem Einblick Dritter schützt. Anders stellt sich die Frage freilich bei öffentlich sichtbaren Facebook-Likes und der Kommunikation auf Fanpages. Dass gute Werte in diesem Bereich allein wenig bei Google bewirken, dürfte zunächst klar sein. Dem Autor dieser Zeilen ist zumindest eine größere Website bekannt, die zahllose Facebook Likes auf sich zieht und sehr viel Traffic über eine angebundene Fanpage erhält, die aber nichtsdestotrotz einen sehr geringen Sistrix-Sichtbarkeitsindex aufweist. Der Grund ist offensichtlich: für betreffende Website, die in der Reisebranche unterwegs ist, wurde nie systematischer Linkaufbau betrieben – und allein mit natürlichen Backlinks kann man in besagter Branche, wie jeder SEO weiß, kaum reüssieren. Bleibt allerdings die Frage: Hätte die betreffende Website durch ihre gute Social Media Resonanz einen spürbaren Rankingvorteil gegenüber der unmittelbaren Konkurrenz, wenn sie über eine vergleichbare (über Tausche und Käufe aufgebaute) Backlinkstruktur verfügen würde?
Trotz verbleibender Unsicherheit lautet die Antwort wohl: ja! So ist z. B. bekannt, dass Google es seit Panda nicht „mag“, wenn gut gerankte Websites ihren Traffic ausschließlich oder fast ausschließlich über die Google-SERPs erhalten. Die Logik dahinter: Eine Website, die bei Google prima rankt und reichlich Traffic über die SERPs erzielt, aber sonst nirgendwo „angesagt“ ist (d. h. Traffic gewinnt) und ihren Besuchern auch nicht so nachhaltig in Erinnerung bleibt (oder von diesen nicht so häufig privat gebookmarkt wird), dass wenigstens ein Teil des Traffics über Direktaufrufe der URLs erfolgt, dürfte eben doch nicht so „gut“ sein, wie dies das (bisher) gute Google-Ranking aussagt. Google korrigiert dann seine SERPs entsprechend.
Darüber hinaus gibt es inzwischen auch Bestätigungen von offiziellen Google Vertretern, dass „Social Signals“ – in differenzierter Weise – in die algorithmische Rankingbestimmung mit einfließen.
Google+
Gleichwohl ist klar, dass sich Google bei der Auswertung von „sozialen Signalen“, die via Facebook und Twitter kommen, merklich zurückhält. Auf keinen Fall sollte man z. B. in Facebook-Likes die „neuen Links“ sehen! Der Grund für diese Zurückhaltung des Suchmaschinengiganten ist klar: Google möchte mit Google+ sein eigenes soziales Netzwerk aufziehen, aus dem es soziale Signale exklusiv beziehen und bewerten kann. Damit gehen Pläne einher, die bisher bekannte Google-Suche radikal zu einer sozialen und stark personalisierten Suche umzugestalten, zumindest für User, die bei Google+ eingeloggt sind (Stichwort: „Search, plus your world“). Gelingt es Google, diese Pläne nachhaltig umzusetzen, dürfte z. B. eine Reise- oder Shopseite, die in den Google+Circles eines Google+Users A keine Rolle spielt, d. h. dort kaum verlinkt und empfohlen wird, schlechte Chancen haben, prominent in den personalisierten SERPs aufzutauchen, die Google bei einer thematisch passenden Suchanfrage dieses (eingeloggten) Users A ausliefert. Dies gilt zumindest dann, wenn eine bestimmte Anzahl von Konkurrenzseiten oder -shops in besagten Circles besser „angesagt“ ist! Darüber hinaus arbeitet Google daran, jeden Google+User einem typischen Userprofil zuzuordnen. Ist vor diesem Hintergrund z. B. eine bestimmte Art von Reiseportalen oder Online-Shops unter Google+-Nutzern, die einem Profil-Typ XY zugeordnet sind, „typischerweise“ nicht populär, würde sich dies auf die thematisch passenden Suchergebnisse jedes einzelnen dieser zugeordneten (eingeloggten) Nutzer auswirken.
Freilich sind solche Szenarios – zumindest mit Blick auf Deutschland – noch Zukunftsmusik. Schließlich steckt Google+ hierzulande – was die Resonanz anbelangt, nicht hinsichtlich der technischen Umsetzung! – noch in den Kinderschuhen. Zwar wächst die Zahl der Google+-Accounts recht schnell, wirklich aktive Google+Nutzer gibt es dagegen nur wenige. Zudem dürften unter diesen aktiven Nutzern viele Internetprofessionals sein, die ihren Google+Account z. B. nur nutzen, um die jeweils neuesten Features des sozialen Netzwerkes zu testen. Ihre private Kommunikation mit Freunden und Bekannten pflegen auch die allermeisten dieser „Geeks“ weiterhin über Facebook. Und natürlich sind auch Google-Plusses nicht die „neuen Links“.
Fazit
Fazit ist also: Eine gute Resonanz im Social Web ist für ein gutes Google-Ranking wahrscheinlich schon heute nützlich. Im Zukunft dürfte die Bedeutung noch radikal zunehmen – selbst dann, wenn Google+ ein veritabler Flop wird. Der Suchmaschinengigant dürfte in diesem Fall nach anderen Wegen suchen, um seine Suchergebnisse durch die Auswertung sozialer Signale zu verbessern und gründlicher zu personalisieren. Diese Wege müssten freilich unweigerlich über eine Zusammenarbeit mit Facebook und Twitter führen.
Der Autor:
Udo Carl
argutus GmbH
Geschäftsführer
Udo Carl ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der argutus gmbh. Die argutus gmbh ist eine Online Marketing Agentur für Suchmaschinenoptimierung und Social Media.
14. März 2012
von Tobias
1 Kommentar
Dieses Buch habe ich mir vor ein paar Wochen gekauft. Ich muss gestehen, ich weiß gar nicht mehr warum, aber: Ich habe viel gelernt. Für mich, aber im Speziellen eben auch für das Linkbuilding, der Königsdisziplin im SEO.
Linkbuilding
Ich fange mal etwas weiter vorne an:
Irgendwann kommt jeder, der eine Website bei Google nach vorne bringen will, an den Punkt:
“Ich brauche Links”
Die übliche Herangehensweise ist die: Man fängt an kostenlose Backlinks abzugrasen. So füllt man Artikelverzeichnisse, Webkataloge, Social Bookmarking Dienste, spammt mehr oder weniger in Blogs herum und setzt Links in Foren Profilen. Dies tut man tagtäglich bis zu dem Tag, an dem man merkt, dass das alles nicht wirklich etwas bringt. Verdammt noch mal, diese Ungeduld. Also sucht man, erfragt in Foren zum 3.256ten mal woher denn die anderen ihren guten Links haben und wie deren Linkstrategien aussehen. Doch erfahren tut man nicht wirklich etwas.
Bis auf folgendes:
Links kaufen, Links tauschen, Links mieten, Presell Pages, ein eigenes Netzwerk. Linkwheels, Pyramiden, gespinnte Texte, etc. pp. Die logische Konsequenz ist, dass die meisten nun anfangen, sich neue Domains, natürlich mit unterschiedlichen IP C Klassen zu registrieren und diese mit WordPress vollzustopfen, Keys zum Hauptprojekt verlinken, Texte spinnen und RSS Feeds zu bedienen und das ganze mit Facebook und Twitter zu verknüpfen. Und und und. Manche versuchen Blue Hat, andere Grey Hat SEO, wieder andere greifen tief in die schwarze Kiste. Scrapebox wird gekauft und unzählige Blogs und Foren werden tausendfach im Minutentakt und vollautomatisiert vollgemüllt.
So weit so gut, doch: die Wirkung ist in der Regel überschaubar. Was fehlt ist ein guter natürlicher Linkmix. Was fehlt sind Links, die einen wirklich nach vorne bringen. PR hinoder her. Linktexte hin oder her.
Reziprozität
Wer Links haben möchte, der muss zuerst einmal abliefern! Wer etwas möchte, muss geben. Und zwar (ich bringe es mal sachlich auf den Punkt) keinen Scheiß! Manchmal gibt man vielleicht auch ohne etwas zu bekommen, aber die Regel ist eine andere. Wer gibt, ohne dass er vorher darum gebeten wurde, erhält (fast immer) etwas zurück.
Die Regel der Reziprozität lautet im Kern wie folgt: (Fast)Alle einer Gesellschaft angehörenden Menschen sind gewillt, einem anderen etwas zurückzugeben, wenn dieser etwas erhalten hat. Dies funktioniert eben auch, wenn dies ohne das vorherige Einverständnis geschehen ist. Die sogenannte Compliance ist stärker als die Sympathie der gebenden Person. Anders gesagt: bekomme ich etwas geschenkt, entsteht unabhängig von der Sympathie in uns der Wunsch, diese Schuld schnellstmöglich zu begleichen. Auf das Linkbuilding bezogen bedeutet dies, dass der Wunsch nach einem Link bis zu drei mal seltener abgeschlagen wird.
Die Praxis
Wer nun anfangen möchte allen und jedem zu geben, sollte einige Dinge beachten:
Zum einen ist dies ein entgegengesetzter Weg, den ich für den richtigen halte. Suchmaschinenoptimierer beherrschen in der Regel das 1×1 der “Technik”, vergessen aber, dass sie oft mit Menschen zu tun haben. Die Fähigkeit mit Menschen zu kommunizieren ist bei vielen leider völlig verkümmert. Oder man fühlt sich nach dem Lesen eines Linktauschangebots oft dermaßen verarscht, dass man sich wirklich fragt, ob der Absender einen einfach nur für dämlich hält.
Dies schadet dem Ruf der Suchmaschinenoptimierung insgesamt, der Person im Speziellen und das Resultat dürfte bei Anfragen dieser Art auch eher bescheiden ausfallen. Es sei denn, er trifft auf ein ähnliches Kaliber.
Zum anderen beschreitet Google seit langem diesen Weg und forciert diesen. Alle Updates der vergangenen Zeit beziehen sich auf die Reziprozität. Derjenige, der Nutzern sinnvolle hilfreiche Informationen bietet (etwas gibt) der erhält dies in der Regel mit einer guten Platzierung zurück. Links, die ohne großen Aufwand zu bekommen sind, haben kaum einen Wert, da Google dies sehr leicht erkennen kann.
“Je größer die Hürde, einen Link von einer Seite zu bekommen, desto größer ist der Wert dieses Links”
Wie groß diese Hürde bei AV, WK, SB und ähnlichen Diensten ist, wisst Ihr selbst. Den Wert kennt Ihr auch. Wer einen richtig guten Link möchte, muss einfach mal geben. Versucht es mal….
Das Buch gibts hier, aber sicher auch wonaders.