Tobias Dohmann

Suchmaschinenoptimierung aus Bielefeld

selfmadeseo

4. Februar 2013
von Tobias
2 Kommentare

SEO Blog Vorstellung

In der neuen Kategorie “Interessante Blogs” möchte ich Blogs vorstellen, die mir positiv auffallen oder die ich spannend finde, weil sie anders sind.

SEO selfmade

Ähnlich wie ich schreibt Bastian über Grundlegendes und Detailiertes, er verfügt aber definitiv über das bessere technische Verständnis als ich (ich mache das durch mein Alter wieder wett :D) und hat eine sehr nette Schreibart. Für Leute, die gerne über den Werdegang eines selfmade SEOs lesen möchten, wie man beginnt, was es für technische Kniffe im Bereich Suchmaschinenoptimierung gibt und was gerade so “abgeht” (ich muss leider sagen, dass der letzte Beitrag nun schon ne Weile her ist :( ), der ist hier richtig.

Spannende Dinge konnte ich lernen, z.B. dass die Abkürzung für gegenüber ggü ist und dass die Datenbank von Google Gaia heißt (weiß nicht, obs stimmt). Spaß beiseite. Ich mag die Schreibweise, vor allem den Hinweis auf die gefühlte Lesedauer des Artikels, was man vom Artikel erwarten kann und welche Ziele man “quasi durchs Lesen” erreicht.

Gerade den Artikel zum Thema WDF*P*IDF fand ich sehr spannend und gut geschrieben, was wohl auch daran liegen mag, dass er Medieninformatik und nicht so was halbfertiges wie Medienproduktion studiert hat und die Thematik einfach gut erklären kann.

BTW: Tolle Optik, ich kannte das Theme nicht, erinnert mich aber ein wenig an elmastudio.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen des

SEO selfmade Blogs

 

2 Stimmen, 4.50 durchschnittliche Bewertung (87% Ergebnis)
erfolgreiche-websites-sistrix-ebook

30. Januar 2013
von Tobias
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Bücher, Bücher, Bücher …

Kostenloses SEO E-Book von SISTRIX
An dieser Stelle möchte ich schnell zum einen auf ein tolles eBook von SISTRIX hinweisen, dass ich mir am Wochenende einmal genauer ansehen werde.
Es soll sowohl für Anfänger als auch für Profis viele interessante Infos parat haben. Wer schon Erfahrungen zum eBook hat, kann es mir gerne mitteilen :)

Hier gehts zum eBook

 

Erfolgreiche Websites
Zum anderen möchte ich gerne das Buch “Erfolgreiche Websites” von Esther Düweke und Stefan Rabsch und mich herzlich bei Galileo Computing für das Rezensionsexemplar bedanken. Es ist im Vergleich zum Vorgänger erheblich umfangreicher und geht nun noch mehr in die Tiefe. Wenn man denkt, dass ein Buch zu einem so schnelllebigen überholt ist, bevor es die Druckstraße verlassen hat, der irrt. Denn neben grundsätzlichen Informationen rund um das Thema Online Marketing, finden sich sehr viele nützliche Hinweise zur generellen Funktionsweise  von Suchmaschinen, aber auch Denkanstöße für die eigene Strategie gebündelt in einem sehr umfangreichen Werk. Es ist in jedem Fall lohneswert.

Erfolgreiche Websites

Wer direkt zuschlagen möchte, findet es direkt bei Amazon

Suchradar
Und wenn ich schon dabei bin, soll die aktuelle (nicht mehr soooo aktuell :) ) Ausgabe des Suchradars nicht fehlen.

Google Webmaster Tools eBook
Auch sehr lesenswert und auch zu empfehlen ist die aktuelle zweite Ausgabe des Google Webmaster Tool eBook der Trust Agents

Für Linktipps außerhalb meines Radars bin ich sehr dankbar, immer her damit :)

4 Stimmen, 4.50 durchschnittliche Bewertung (88% Ergebnis)
google-plus

4. Januar 2013
von Tobias
4 Kommentare

Google+ ich komme!

Fluchen und verrückt werden möchte ich. Nein, das kann doch alles nicht so schwer sein. Ich mag Google+.
Aber ich hasse es auch schon. Ein klein wenig. Irgendwie also doch wie bei Facebook.

Chaos pur
Ich gebe zu, dass ich nicht ganz unschuldig bin. Ich kenne die großen Vorteile vom selbst ernannten Facebook Killer und ich habe schon diverse Seiten für Kunden und Kollegen erstellt. Mein eigenes Profil habe ich leider viel zu stiefmütterlich behandelt und den großen Fehler begangen verschiedene Accounts zu erstellen. Eins zum Testen, dann eines um die erste offizielle “Seite” zu erstellen, natürlich getrennt vom privaten Profil. Ganz nebenbei fand ich noch ein Profil, an das ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. Viel zu viele Profile. Was hab ich nur getan?
Und nun stellt sich heraus, dass ich zwei Profile gerne kombinieren möchte.

Also:
Ich bin ja nicht doof. Zumindest nicht immer. Und die Exportfunktion des einen Profils habe ich gefunden, einen netten ZIP Ordner zum Dank von Google für die geschaffte Arbeit erhalten. Und nun? Wo lade ich dieses “Ding” wieder hoch? Ich werde wohl weiter suchen müssen. Zwischendurch mal geschaut, ob ich die verlorenen Kontakte per Hand suchen, finden und meinem erlauchten Kreis hinzufügen kann. Pustekuchen. Wo sind die nur alle?
Google und Suchen, da war doch was? Wieso funktioniert das nur sehr sparsam bei Google+. Wohl eher Google-.

Kreise, überall Kreise
Aber leider noch verdammt leer. Würde mich an dieser Stelle also sehr über über diverse Einladungen freuen. Mal sehen, was draus wird. Aus Google+ und mir.

Hier gehts zu meinem Profil: Tobias auf Google+

BTW: Einen Gratislinkfür den Helden, der mir sagen kann, warum mein Autorenbild nicht in den Suchergebnissen auftaucht. Es klappt natürlich für jeden anderen, nur nicht mit mir, meinem Blog und meinem Google+ Profil. Verflucht noch eins.

Update und Dank an Andreas:
Rich Snippet Testing Tool

3 Stimmen, 4.33 durchschnittliche Bewertung (85% Ergebnis)

18. Dezember 2012
von Tobias
2 Kommentare

Neustart – Harte Zeiten für SEO

So, nach einer langen Pause endlich mal wieder ein paar Neuigkeiten von meiner Seite. Mein Blog in dieser Form ist nun ca. ein Jahr alt, hatte alle gewünschten Ziele erreicht und es wird Zeit sich neue Ziele zu setzen. Aber erstmal ein kleiner Rückblick:

Verdammt viel los
Ich muss zugeben, dass aus verschiedenen Gründen wenig Zeit blieb hier zu schreiben. Neben persönlichen und privaten Gründen haperte es schlicht und einfach an der Zeit. Und daran, dass soviel passiert ist dieses Jahr. Kaum eine Woche verging, ohne dass es irgendwie bei Google rumorte. Tier Updates von Google veränderten die Suchergebisse mal mehr, mal weniger stark. Die von mir betreuten Seiten bekamen eigentlich nur die normalen Schwankungen zu spüren. Auffällig dabei war aber die Rhythmusveränderung. Während früher Keywords wochenlang wie festgenagelt schienen, schwanken sie heutzutage in einem gewissen Fenster. Dies auf bestimmte Updates oder Veränderungen zu beziehen, scheint was unmöglich geworden. Man könnte fast meinen, dass dies eine Maßnahme Googles ist, um eigene SEO Maßnahmen unbewertbar zu machen.

Googles Strategie Wandel
Es scheint im Moment aufzugehen. Allerorts hört man von Besuchereinbrüchen, von Rankingverlusten, von Updates, neuen Signalen wie Author Rank, dem Disavow-links-tool und und und. SEO wird schwer(er). Wo damals noch gute Links und guter Inhalt reichte, muss nun sehr fein an den Stellschrauben gedreht werden. Und selbst dann überrascht Google mit Suchergenissen, die manchmal einfach nicht nachvollziehbar sind. SEO Agenturen bieten plötzlich sogar no-follow Pakete oder schädliche Links an (selbstverständlich nur für die Marktbegleiter). Negative SEO quasi. Merkwürdige Welt.

Dazu kommt die Angst großer Tool Anbieter, dass Ihnen Google bald den API Hahn zudrehen könnte. So kam der CEO Patrick E. Keeble der Firma  Raven zur schweren Entscheidung, dass bald Schluss ist mit gescrapten Inhalten. Auch andere Anbieter wie Sistrix, Seolytics oder Searchmetrics werden zumindest andere Wege finden müssen, an brauchbare Daten zu kommen. Google wird aber sicher schwere und große Steine in den Weg zu legen wissen. Die Duldung hat in jedem Fall ein Ende.

Gerade ein neues Patent von Google macht deutlich, dass sie den Suchmaschinenoptimierern das Leben schwer machen will. Im Blog von econsultancy.com findet sich ein Artikel, der in etwa erklärt, was Google beabsichtigt. Eine Verwirrung der SEOs. Liest man in diversen Foren ist dies vortrefflich gelungen. Folgen in gleichbleibenden Abständen weitere Updates, wird in Zukunft immer schwieriger.

Aussichten – heiter bis wolkig

Was das SEO Wetter der Firma Abakus Internet Marketing bereits visuell schön verdeutlicht, wird in Zukunft viele von uns betreffen. Es wird mal regnen, mal scheint die Sonne und zwar so wechselhaft, dass man morgens nicht weiß, ob man einen Schirm einpacken soll oder nicht.

Ich werde mir ein neues Ziel setzen, an dem ich all die Neuerungen verdeutlichen möchte. Dabei sollen auch die positiven Dinge, wie zum Beispiel das vereinfachte Einbinden von Rich Snippets, wie es Michael Schöttler in seinem Blog schon beschreibt oder viele weitere neue Google Funktionen nicht zu kurz kommen.

Ich bin selbst gespannt, wie es weitergeht.

 

 

7 Stimmen, 4.71 durchschnittliche Bewertung (92% Ergebnis)
Strand

8. Oktober 2012
von Tobias
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Weiter geht`s!

Fast vier Monate ist mein letzter Artikel her. Dafür gibt es keine Entschuldigung, aber verschiedene Erklärungen :)

Zum einen war zum Glück einfach viel zu viel anderes zu tun und die Tage waren lang und die Abende zu kurz. Kurz gesagt: Abends nach der “normalen” Arbeit blieb einfach zu wenig Zeit um noch einen Artikel zu schreiben.

Zum anderen kam unser großer Umzug dazwischen. Wir sind nach nun drei Jahren aus unserem Büro in unsere neue Heimat gezogen. Viel verändert hat sich nicht (ooooh doch), denn wir sind im schönen Bielefelder Crüwell-Haus geblieben und nur einen Eingang weiter und drei Stockwerke höher gezogen. Neben neuen Kollegen, Möbeln und einer gigantischen Aussicht ist der Umzug natürlich nicht ganz perfekt gelaufen und war dementsprechend anstrengend und nervenaufreibend. Trotz vieler kleiner und wenigen großen Krisen sind wir nun nach erfolgreichem Umzug einfach nur froh und stolz auf unser neues Zuhause.

Besprechnungszimmer agentur überblick

Unser neues Besprechnungszimmer

 

Nachdem das alles geschafft war, gings ab in den Urlaub. Den hatte man sich nach dem Stress ja schon irgendwie verdient:

Strand

Flens …

 

Genug der Gründe, warum ich nicht schreiben konnte. Die Jahreszeiten, die nun kommen, sind ideal für das Bloggen. Also werdet ihr in Zukunft wieder deutlich mehr von mir lesen. Allerdings wird es Zeit für neue Ziele und oder Experimente. Denn mit Suchmaschinenoptimierung Bielefeld stehe ich trotz Nixtuns immer noch auf Platz 1.

Weiter geht`s … bald!

3 Stimmen, 4.67 durchschnittliche Bewertung (90% Ergebnis)
profil_sibilla-kluesch-gross

24. Juli 2012
von einem anderen
5 Kommentare

Tipps zum Schreiben guter SEO-Texte

Für das Internet zu schreiben, haben sich viele Menschen als eine Freizeitbeschäftigung ausgesucht. Doch auch um sein Unternehmen oder seine Webseite weiterzubringen, ist effektives Texten fürs Web von Bedeutung. Dabei ist von SEO-Texten die Rede. Generell ist diese Art des Textens im Internet einer der häufigsten Schreibstile, der verwendet wird.

SEO-Texte sind Content mit Keywords verfeinert. Wenn allerdings von Keywords gesprochen wird, so heißt das nicht automatisch, dass Sie sich nur auf ein einzelnes Wort beschränken. Wesentlich vorteilhafter ist es, wenn Ihr Keyword aus mehren Suchbegriffen besteht. Trotzdem sollte ein Text auf Basis von SEO nicht danach aussehen.

Die ersten Sekunden entscheiden

Wenn ein Internetnutzer etwas im WWW sucht, verwendet er gewöhnlich den Marktführer Google, um zu seiner Frage oder zu seiner Informationssuche schnell fündig zu werden. Um so glücklicher ist der User natürlich, wenn er nach kurzer Zeit bereits das findet, wonach er gesucht hat. Gewöhnlich wird nicht nur ein einzelnes Wort für die Suche verwendet, sondern mehrere relevante Suchbegriffe kommen zum Einsatz.

Wenn Sie beispielsweise eine Webseite oder einen Blog im Internet führen und mit neuen Inhalten versehen, achten Sie in Ihrer Keywordwahl daher besonders darauf, mehrere Worte zu verwenden. Der daraus resultierende Traffic ist dann umso themenrelevanter und die Interessenten umso targetierter. Die Gefahr ist entsprechend geringer, dass ein Besucher Ihrer Webseite diese nach ein paar Sekunden wieder verlässt.

Beschränken Sie sich in Ihrer Keywordwahl nicht nur auf Ihr Hauptkeyword, sondern setzen Sie auf Synonyme, die mit Ihren gewählten Schlüsselbegriffen verwandt sind. Die Länge der Artikel darf niemals unter 250 Wörtern liegen, aber variieren Sie in der Länge Ihrer Artikel ein wenig. Doch behalten Sie stets die Mindestlänge bei. Halten Sie die Sätze kurz und prägnant.

Nur wenn es passt: Überschrift mit oder ohne Keywords

Auch wenn die Überschrift das Wichtigste an einem Blogpost oder SEO-Text darstellt, so ist nicht ein Muss, auch die Keywords darin einzubauen. Nach Möglichkeit versuchen Sie, die Suchbegriffe oder Wortkombinationen schlüssig in der Überschrift unterzubringen. Doch darf die Leserfreundlichkeit nicht darunter leiden. Andernfalls verzichten Sie besser auf die Keywords. Indem Sie Ihre Überschrift wie einen natürlichen Satz behandeln, haben Sie die besten Karten.

Heben Sie Ihre Schlüsselbegriffe durch Formatierungen hervor. Indem Sie diese fett oder kursiv kennzeichnen, konzentrieren sich Ihre Laser nicht nur mehr auf diese Begriffe, für die Suchmaschinen-Bots dient dies für die Wertung Ihrer Webseite. Am Vorteilhaftesten ist es, die Wortkombinationen im ersten als auch im letzten Satz einzubinden und mindestens einmal in einem Absatz zu verwenden – der Mix macht hier Einiges aus!

Überfüllen Sie Ihre Texte nicht mit Keywords. Schreiben Sie vor allem für den Leser und nicht für die Suchmaschine. Ein suchmaschinenoptimierter Text darf niemals den Eindruck erwecken, genau dafür geschrieben worden zu sein. Auf die Dauer gesehen, sind es die Leser, die Sie weiterbringen – nicht nur Google.

Fokussieren Sie sich nicht krampfhaft auf Suchbegriffe

Nicht immer sind Ihre festgelegten Schlüselbegriffe anwendbar, um diese in einem Satz einzubauen. Setzen Sie lieber auf Natürlichkeit und verwenden stattdessen ein Keyword weniger, als dass es Ihrem Text ein gekünsteltes Bild verpasst. Beschränken Sie sich auf wenige Erwähnungen: Umso williger werden Ihre Texte dann auch gelesen. Achten Sie auch darauf, die zusammengesetzten Suchbegriffe nicht mehrmals in einem Satz zu verwenden.

Hier ein Negativ-Beispiel:

„Registrieren Sie sich noch heute in unserem Werbenetzwerk für Adbanner und werden Sie Mitglied unseres Werbenetzwerks für Adbanner, das ein Zusammenschluss aus Nutzern von Adbannern ist und wertvollen Nutzen im Bereich der Adbanner für Sie mit sich bringen kann.“

Schreiben Sie Ihre Texte so, wie Sie sich selbst mit jemandem unterhalten würden. Das wirkt nicht nur natürlich, macht Sie, darüber hinaus, auch noch authentisch. Wenn sich Ihnen die Möglichkeit bietet, verwenden Sie Keywords im Text, aber beschränken Sie sich auf ein Minimum.

Wenn Sie überprüfen möchten, ob Ihr Text hinsichtlich des Google Rankings funktioniert hat, geben Sie Ihr Keywords bzw. Ihre Wortkombination in der Google Suche ein. Finden Sie Ihren Artikel in den Suchergebnissen, haben Sie einen guten SEO-Text für Ihre Webseite verfasst.

Die Autorin:

Sibilla Klüsch
Freie Texterin & Bloggerin fürs Web

Sibilla Klüsch ist Freidenkerin und Schreibwahnsinnige aus Leidenschaft. Als Texterin unterstützt sie Webseiteninhaber in der textlichen Gestaltung Ihrer Webprojekte und sorgt mit Ihren Ratgeberartikeln, Blogposts und SEO-Texten für mehr Besucher und Traffic.

6 Stimmen, 4.17 durchschnittliche Bewertung (83% Ergebnis)

13. Juni 2012
von Tobias
3 Kommentare

Google Venice Update

Gestern gab es auch bei uns freudige Gesichter, als wir unsere Daten gecheckt haben und bemerkten, dass wir mit der hart umgämpften Kombination “Magento Agentur” auf Platz eins und zwei erschienen. So richtig konnten wir unser Glück nicht glauben, denn die Dichte in den Top 20 wird schon sehr hoch.  Trotz aufsteigender Tendenz und einem guten 15. Platz erschien mir eine Doppelführung doch sehr ausgewöhnlich.

Venice Update

Nach Panda, Freshness und Pinguin ist Venice nun das vierte Update, das tiefgreifende Einschnitte für jeden SEO bedeutet. Obwohl es in den USA schon seit Februar aktiv ist, schien es hierzulande noch nicht gegriffen zu haben. Doch seit ein paar Tagen ist nun damit Schluss. Wirklich heftig gespürt habe ich es gestern. Und wer weiß, was da noch im Anflug ist.

Grundlegende Veränderung ist der regionale Bezug als Rankingfaktor. So führt nun auch eine Suche ohne Städtenamen zu regional optimierten Ergebnissen, d.h. eine Suche in Berlin ergibt ein anderes Ergebnis als in Köln, München oder Hamburg. Aus Sicht eines SEO sicher eine Katastrophe, aus Sicht des Besuchers eine Wohltat … oder doch eine Bevormundung?

Welcher Standort?

Woher aber weiß Google, wo genau man sich gerade befindet? Wird ein Bezug zwischen  eigener IP und Standort ermittelt oder nur eine Relation zwischen ISP und IP? Sind Cookies Schuld? Oder die personalisierte Suche nachdem man sich eingeloggt hat? Welche Spuren hinterlässt man noch, die Google helfen, den Standort des Suchenden zu lokalisieren?

Die Unterschiede

Anhand meines Experiments, versuche ich einmal herauszufinden, was sich geändert hat. Sucht man aktuell nach der Suchphrase “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” erhält man, nein, ich muss sagen “erhalte ich” folgendes Suchergebnis:

Ergebnis für die Suche nach Suchmaschinenoptimierung Bielefeld

Sucht man allerdings nur nach “Suchmaschinenoptimierung” sehen die Ergebnisse (noch) relativ normal aus:

Ergebnis bei der Suche nach Suchmaschinenoptimierung

Lediglich zwei Ergebnisse haben regionalen Bezug und man muss dazu sagen, dass diese beiden Ergebnisse bis vor kurzem nichts in den SERP verloren hätten.
Schaut man sich das Ergebnis aber mal genauer an fällt folgendes auf:

Detail der SucheGoogle kennt also meinen Standort und dass, obwohl ich selbstverständlich im privaten Modus surfe. Da sollte man meinen, dass man privat bleibt, aber irgendwie ist man es nicht. Zumindest nicht für Google und das soll ja das Thema sein. Was passiert nun, wenn ich meinen Standort auf “Hamburg” ändere und erneut suche.

Unterschiedliche Suchergebnisse bei gleicher Suchanfrage

In grün sehen wir nun die Treffer, die sich nicht verändert haben, in orange die, die sich nur minimal unterscheiden und die rot markierten Ergebnisse unterscheiden sich durch den Rankingfaktor “Ort”. Um das ganze nun auf die Spitze zu treiben, hier einmal die Suchergebnisse von meinem iPad:

Links mit 3G, rechts mit WLAN:

Suchergebnis auf dem iPad

Die Unterschiede sind schon deutlich spürbar. Bei Begriffen, die eindeutig erkennen lassen, dass es um eine Firma oder eine Person oder Dienstleistung handelt, wird der regionale Faktor sicher noch viel stärker wirken. Das Resultat ist nicht nur ein Suchergebnis sondern hunderte, tausende … es wird wohl nie wieder DAS Suchergebnis geben, sondern eine Vielzahl.

Und in Zukunft

  • Suchende werden schneller ihr Suchergebnis bekommen. Die Relevanz bei einer Suche wird steigen
  • Suchmaschinenoptimierer müssen sich nun verstärkt um eine regionale  Optimierung bemühen
  • Anbieter für SEO Software müssen sich Gedanken machen, wie Sie diese Anfragen simulieren wollen und können. Schon jetzt stimmt kaum noch ein Ergebnis mit den bisherigen überein
  • Wie wird Google zwischen einer tatsächlichen regionalen und einer allgemeinen Anfrage unterscheiden?
  • Wann hat ein Begriff einen regionalen Bezug? Ist der Begriff “Hund” regional? Oder Hundezüchter? Und woher weiß Google das? Dient die Branchenauswahl des Dienstes “Google Places” als Datenbasis?
  • Über welche Radien reden wir und wie optimiert man dann?
  • Wird zukünftig noch mehr zwischen global und local SEO unterschieden und wie wirkt sich das auf Unternehmen aus? Sind Places Einträge vielleicht sogar schädlich, weil sie ein Unternehmen an einen Ort binden? Woher weiß Google, ob es neben dem Ladengeschäft nicht auch einen Online Shop gibt?

Einige der Fragen lassen sich vielleicht hier beantworten: http://support.google.com/websearch/bin/answer.py?hl=de&p=settings_location&answer=179386

Die Vielzahl der Fragen wird man sich selbst beantworten müssen und in den nächsten Wochen verstärkt seine Statistiken im Auge behalten. Denn die Luft wird  vielleicht nicht dünner, aber sie wird sich verändern. Aber wie meine Oma immer sagte, wenn ich zu Besuch war und komischerweise immer großen Hunger hatte: “Das macht die Luftveränderung” :)

 

An dieser Stelle bald mehr dazu!

5 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (97% Ergebnis)
jan

1. Juni 2012
von einem anderen
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Social Media Monitoring 2012

Das Thema Social Media ist nach wie vor wichtiger Bestandteil der Berichterstattungen vieler Medien. Täglich gibt es neue Informationen, ob zum Börsengang von Facebook oder dem aufstrebenden sozialen Netzwerk Pinterest. Natürlich werden die sozialen Medien nicht umsonst derartig in den Fokus gerückt. Längst haben insbesondere Twitter und Facebook Einfluss auf die verschiedensten Bereiche unseres Lebens. Mehrmals täglich wird die Timeline gecheckt, Verabredungen werden getroffen, Diskussionen öffentlich geführt, Informationen mit dem Netzwerk geteilt oder Nachrichten simpel ausgetauscht. Klar, dass längst auch Unternehmen erkannt haben, welch wertvolle Informationen in Social Media zur Verfügung stehen. Durch ein professionelles Social Media Monitoring werden diese Informationen zunächst aggregiert und anschließend so aufbereitet, dass sie für die Unternehmen verwendbar sind.

Entwicklung

Etwa 2009 begriffen deutsche Unternehmen vermehrt, dass sich Social Media für das eigene Marketing nutzen lassen. Gab es zunächst nur zaghafte Versuche, sich im Social Web zu engagieren, so kann 3 Jahre später konstatiert werden, dass die Vielzahl der Unternehmen nicht nur in Social Media aktiv ist, sondern dort auch durchaus Erfolge verzeichnen kann. Etwas hinterher hinkt bei vielen aber das Thema Social Media Monitoring. Jüngste Studien belegen, dass lediglich 10 Prozent der Unternehmen, die Social Media nutzen, ebenso auch ein Monitoring betreiben. Gerade  bei kleinen und mittelständischen Unternehmen steht das Thema nur selten auf der Agenda. Dies ist allein schon deshalb verwunderlich, weil es in Social Media vor allem darum geht, den Kunden Gehör zu schenken und mit Ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Derzeit werden jedoch in erster Linie die Gespräche auf der eigenen Facebook Seite oder die Konversationen auf Twitter beobachtet. Die Gespräche, welche in branchenrelevanten Foren, auf Frage/Antwortportalen oder weiteren Plattformen stattfinden bleiben oftmals außen vor. Die Unternehmen nehmen dadurch das Risiko in Kauf, dass Brandherde unbemerkt entstehen können. Weiterhin bleiben nützliche Informationen für die verschiedensten Unternehmensbereiche im Verborgenen. Hier besteht daher für viele noch Nachholbedarf und Potential. Immerhin zeigen die Investitionsvorhaben deutscher Unternehmen deutlich, dass das Thema Social Media Monitoring in 2012 forciert werden soll.

Funktionsweise

Generell soll ein Social Media Monitoring möglichst alle relevanten Aktivitäten zu einem  oder mehreren Keywords aufliefern. Vorab geht es neben der Festlegung der Keywords darum, Zusammenhänge zu definieren. Beispielsweise soll der Name des Geschäftsführers nur dann berücksichtigt werden, wenn auch das Unternehmen im selbigen Beitrag erwähnt wird. Wenn weiterhin zum Beispiel Veltins Feedback zur Wahrnehmung der eigenen Marke erhalten möchte, können Begriffe wie „Arena“, „S04“, „Schalke“ (zur Info: Veltins-Arena, Stadion von Schalke 04) ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse erhalten somit eine höhere Aussagekraft. In der Regel können diese Einstellungen auch im Nachhinein angepasst werden. Nach dem Aufsetzen des Suchagenten beginnt der eigentliche Suchprozess. Dafür nutzen die Anbieter verschiedenste Technologien. Meist werden dafür eigene Crawler entwickelt und diese dann aktuellen Gegebenheiten (neue Plattformen etc.) angepasst. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Quantität der Ergebnisse, denn jeder Crawler arbeitet anders. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede bei der anschließenden Auflieferung der Ergebnisse.

Die Anbieter

Zwar gibt es unter medienbewachen.de mittlerweile eine nützliche Übersicht des Anbietermarktes, dennoch fällt die Vergleichbarkeit der Dienstleister nach wie vor schwer. Generell werden zunächst kostenfreie Online Tools und professionelle Social Media Monitoring Anbieter unterschieden. Das bekannteste kostenlose Tool ist sicherlich Google Alerts, welches viele der Monitoring betreibenden Unternehmen nutzen. Dieses ist sicherlich nützlich, um erste Erfahrungen zu sammeln, erfordert jedoch einige Zeit für die Aufbereitung der Ergebnisse und stellt zudem nur vergleichsweise wenige und nicht immer relevante Daten zur Verfügung. Weitere nützliche kostenfreie Tools sind IceRocket oder Social Mention. Sämtliche kostenfreien Dienste haben jedoch ihre Schwachstellen, weshalb über die vergangenen Jahre immer mehr professionelle Anbieter den Markt für sich entdeckt haben. Neben einer hohen Quellenabdeckung sorgen diese für die Qualität der Ergebnisse. Dabei werden Spam, Beiträge von Bots oder einfach Fehlbeiträge von Vornherein gefiltert. Daraufhin werden den Aktivitäten verschiedene Parameter, wie Thema, Tonalität, User, Datum, Schlagworte, sowie weitere Merkmale des Users zugeordnet. Dadurch lassen sich die Ergebnisse viel besser auswerten und nutzen. Die Festlegung dieser Parameter erfolgt durch geschulte Analysten, wird aber bei vielen Anbietern auch durch eine eigene Technologie vorgenommen. Ironie und Sarkasmus beispielsweise lassen sich dabei nur schwer automatisch erkennen. Bevorzugt wird daher die manuelle Auswertung beziehungsweise Nachbereitung der Ergebnisse. Auch in der Auslieferung der Ergebnisse gibt es Unterschiede. Die meisten Anbieter verfügen mittlerweile über ein Online-Tool, in welchem die Daten eingespeist werden. Andere Anbieter wiederum fertigen individuelle Reportings an und lassen diese ihren Klienten zukommen. Ebenso gibt es Dienstleister die beide Varianten anbieten. Abschließend ist festzustellen, dass sich die Social Media Monitoring Anbieter vor allem preislich unterscheiden. Mal die kostenfreien Tools ausgenommen variieren die jährlichen Preise für ein professionelles Social Media Monitoring zwischen 2.000 und 30.000+ Euro. Umso wichtiger ist es, sich vorab im Klaren zu sein, welche Ziele man realisieren möchte, welche Kapazitäten zur Verfügung stehen und möglichst konkrete Vorstellungen hinsichtlich der zu beobachtenden Keywords (Unternehmen, Eigenmarken, Wettbewerber, Themen, etc.) zu entwickeln. Im nächsten Schritt geht es darum Angebote einzuholen und auch die Möglichkeit kostenfreier Probemonitorings in Anspruch zu nehmen. Dadurch bekommt man ein Gefühl, welche Social Media Monitoring Lösung dann auch wirklich die geeignete ist. Ebenso profitiert man von einer ersten Beratung, wodurch sich zum Beispiel klären lässt, ob eine Status Quo Analyse erstmal ausreichend ist oder ob ein kontinuierliches Monitoring Sinn macht.

Fazit

Künftig wird es für viele Unternehmen darum gehen das eigene Social Media Engagement durch ein professionelles Social Media Monitoring zu ergänzen. Dafür müssen die relevanten und authentischen Beiträge des Social Web überwacht, ausgewertet und berücksichtigt werden. Dadurch erhält die eigene Strategie ein Fundament und lässt sich zudem nachhaltig gestalten. Bei der Auswahl eines geeigneten Social Media Monitoring Partners geht es vor allem darum, die eigenen Anforderungen so konkret wie möglich auszugestalten und die Social Media Monitoring Lösungen der verbleibenden Anbieter vorab eindringlich zu testen und zu vergleichen.

 

Der Autor:

Jan Bartels
Webbosaurus GmbH
Geschäftsführer

Jan Bartels ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Webbosaurus GmbH. Die Webbosaurus GmbH ist eine Agentur für Social Media Monitoring & Analyse.

 

3 Stimmen, 4.33 durchschnittliche Bewertung (85% Ergebnis)