Tobias Dohmann

Suchmaschinenoptimierung aus Bielefeld

18. Mai 2012
von Tobias
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Finale, hohohooo!

Genau fünf Monate nach meiner ersten Zielsetzung bin ich meinem Ziel so nahe gekommen, wie noch nie. Mit

Platz 2

fehlt nur noch ein Platz zum Sieg. Nachspielzeit der Verlängerung quasi. Nur das bei mir niemand den Blog stürmen wird, obwohl Google noch nicht abgepfiffen hat.

 

Was ist passiert?

Durch meinen Blog konnte ich diverse nette Kontakte herstellen, habe Werbeangebote erhalten, das Pinguin und Panda Update überlebt und den ein oder anderen freiwilligen Link erhalten. Nicht alles ist dem urspünglich einzigen Ziel untergeordnet für “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” vorne zu landen, denn gerade an einem kleinen Projekt das angesammelte Wissen zu testen und zu hinterfragen, um wieder neue Erkenntnisse für die alltägliche Arbeit zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, die unterm Strich mehr wert sind als jeder Link, das ist das, was wichtig ist. Alles in allem, war es bisher ein gelungenes Experiment und ich werde weiter versuchen, meine Wurzeln zu schlagen und daraus zu lernen und mein Wissen zu teilen.
Interessanterweise ist nun genau der Artikel auf Platz 2 gerutscht, mit dem meine Arbeit in diesem Blog begonnen hat. Es darf so weiter gehen.

 

Im Detail

Vergleiche ich meine Werte von damals mit meinen heutigen, ergeben sich folgende Änderungen:

Vor fünf Monaten:

Die Seite hat 0 Links, weist einen Pagerank von 0 aus, hat eine Domainauthority von 1 und ist ca. 9 Jahre und 3 Monate alt

Heute:

Die Seite hat 631 Links, weist einen Pagerank von 1 aus, hat eine Domainauthority von 19 und ist ca. 9 Jahre und 8 Monate alt

Schaut man sich die damaligen Konkurrenten im Vergleich beim opensiteexplorer an, kann man ebenfalls einen deutlichen Anstieg relevanter Daten erkennen.

Leider lassen sich diese Daten mit meinen damaligen nicht mehr wirklich vergleichen, da meine ehemaligen Mitbewerber www.studio-zukunft.de und (Platz 5) und www.webanalyse-news.de (Nicht mehr in den Top 400 ) aus den Top 3 geflogen sind. Ob nun Panda oder Pinguin dafür verantwortlich sind, oder ob es der normalen Fluktuation zuzuschreiben ist, lässt sich nicht abschließend beurteilen.

 

Google Updates

Zugegeben, ich habe mich mit den Panda und Pinguin Updates zwar auseinander gesetzt, wirklich beschäftigt habe ich mich damit nicht. Das liegt vor allem sicher daran, dass keines der Projekte, die ich betreue, unter einer Abstrafung zu leiden hatte. Wäre das Gegenteil eingetroffen, dann hätte ich mich gezwungenermaßen damit beschäftigen müssen. Ein kritischer Kommentar zu meinem Panda Artikel zeigt die Schwächen des Updates, die auch leider Seiten mit wirklich gutem Inhalt aus den SERP gekegelt haben. Alles in allem bleibe ich bei meiner Meinung, dass es hauptsächlich die richtigen Seiten erwischt hat.

Mehr zum Thema und heiße Diskussionen inklusive kann man im Abakus Forum mitverfolgen:

www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/p-862399.html

 

Aktuelles

Einen sehr guten Artikel habe ich in der aktuellen Ausgabe von Internethandel gelesen. Gerade kleine Unternehmen und Einzelkämpfer, die nicht mit großen Budgets ausgestattet sind, erhalten hier einen sehr guten Einblick in kreative Möglichkeiten des Guerilla-Marketings, um auf sich und sein Projekt aufmerksam zu machen. Wie so oft geht es letztendlich darum, durch ausgesprochen gute Qualität einen Anreiz zur Verbreitung zu geben. Für Marketingfreaks nichts neues, für Anfänger und kleine Unternehmen sich ein sehr guter Denkanstoß. Für alle, die mehr darüber lesen wollen, gibt es hier eine kostenlose Leseprobe:

http://www.internethandel.de/leseprobe-guerilla-marketing-richtiger-marketing-mix-201205.html

 

PR Update

Vor kurzem erfolgt nach dem Pinguin Update auch noch ein Toolbar PR Update.  Das interessiert wohl wirklich nur noch die Linkverkäufer, aber auch die werden sich bald umschauen. Mitlerweile sollte sich rumgesprochen haben, dass der PR keine maßgebliche Größe für einen guten Link ist, aber der ein oder andere ist immer noch fixiert vom einzigen von Google veröffentlichten Wert.

 

Pinguin Update

Einen sehr interessanten Beitrag veröffentliche Majestic SEO zum Thema Pinguin Update. Weil gerade Seiten mit unnatürlichem Linkbild betroffen sind, bietet Majestic SEO einen Weg um eigene “unnatürliche” Links zu finden und diese auszusortieren. Mehr zu diesem Thema gibt es hier:

http://blog.majesticseo.com/training/unnatural-links-investigations/

 

Danke

Danke möchte ich natürlich auch schon sagen und zwar an Alex für den ersten Link der zu meinem Blog führte und an Sebastian, der den aktuell letzten Link setzte.

 

Soviel von mir. Ein schönes Wochenende!

 

25. April 2012
von Tobias
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Es rumort gewaltig – Google Update

In den letzten Stunden und Tagen verdichten sich die Gerüchte um ein neues Update bei Google. Besonders heute Nacht um 00:00 Uhr soll eines gekommen sein.

Komisch, ich merke nix.

Woran liegt das?

Platz 8!

Zufrieden;)

 

In einigen Foren werden Hasslieder auf Google geschrieben, andere sehen ganze Existenzen bedroht und wieder andere diskutieren über die Monopolstellung von Google.

Ich kann nur sagen:

  1. Es betrifft offenbar nicht jeden ;)
  2. Es scheint nur in bestimmten Branchen zu rumpeln
  3. Viele sind einfach zu dünnhäutig und bekommen bei jeder kleinen Veränderung Stresspickel
  4. Veränderungen scheinen nur bei denen massiv aufzutauchen, die gewaltig Dreck am Stecken haben
  5. Es zeigt sich wieder mal, dass man nicht nur auf ein Pferd setzen und seine Projekte klar voneinander trennen soll

Die Folgen des Updates sind noch nicht ganz klar, aber es wird sich nach ein paar Tagen und Wochen wieder einpendeln. Wer jetzt zuckt, verliert.
Also Ruhe bewahren und weitermachen. Weiter so Google!

cyberscience

12. April 2012
von Tobias
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Buchvorstellung: Erfolgreiche Websites und Cyberscience 2.0

Bevor ich heute zwei interessante Bücher vorstelle, möchte ich mich nur kurz freuen und erwähnen, dass ich endlich einen Platz in den meinen ersehnten Top10 erhalten habe, nämlich

“Platz 9″

Wurd auch Zeit lieber Herr Google. Okay, ich habe nicht wirklich viel gemacht, aber Meeeensch, das wurd Zeit. Zwischendurch, nämlich gestern, stand ich mal auf Platz 6, aber wie das nach so einem Sprung eigentlich immer der Fall ist, springt es noch ein paar Tage hin und her. Das wird sich legen und die Top3 werden nun angestrebt und bis spätestens zum Sommer erreicht, versprochen.

Interessant dabei: Einer meiner Hauptkonkurrenten, nämlich die Domain www.webanalyse-news.de wurde für die Suchphrase “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” abgestraft und liegt nun nicht mehr auf Platz 3, sondern auf Platz 58. Riecht nach einem Penalty oder nach Panda (ich weiß nicht wirklich wie ein Panda riecht), aber ich habe mich mit der Problematik auch nicht wirklich auseinandergesetzt.

So, nun zum eigentlichen Thema, die Bücher.

Cyberscience 2.0

Von einem Freund geschrieben und (zugegeben) noch nicht gelesen, möchte ich an dieser Stelle gerne sein Buch vorstellen und René über diesen Blog zu einem kleinen Interview überreden. Vielleicht kann er dann selbst etwas mehr zum Buch und den darin enthaltenden Themen sagen.

“Das Internet mit seinen Potenzialen an digitaler Vernetzung, Publikationsmöglichkeiten und Kommunikationsformen verändert die Forschung und ihre Ergebnisse nachhaltig. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen twittern und bloggen, arbeiten in spezialisierten digitalen Netzwerken zusammen und nutzen Wikipedia. Zugleich dringen große Internetakteure wie etwa Google immer mehr in den akademischen Sektor ein. Das Buch analysiert die aktuellen technisch-sozialen Entwicklungen im Internet sowie ihre Auswirkungen auf die Arbeit von Wissenschaftlern.”

Wer mehr über den Soziologen René König erfahren möchte kann dies auf seiner Website tun. Wer gleich sein Buch kaufen möchte, kann dies direkt bei Amazon bestellen: Cyberscience 2.0. In jedem Fall wünsche ich ihm sehr viel Erfolg! Gruß nach Karlsruhe.

 

Erfolgreiche Websites

Meine Bekannte Esther Düweke und Stefan Rabsch schrieben das Buch “Erfolgreiche Websites”. Direkt nach dem Erscheinen habe ich mir ein Exemplar zugelegt und kann nur sagen, dass es ein gutes Allround Buch für alle ist, die ihre Website nach vorne bringen wollen. Dabei werden alle wichtigen Themen wie Design, Usability, SEO und SEM und vieles mehr behandelt. Wer mit argumentiert, dass man all diese Informationen auch im Internet nachlesen kann, dem soll von mir gesagt sein, dass er erstens verdammt lange suchen muss und zweitens in dieser Ausführlichkeit selten fündig wird. Ein sehr gutes Buch für Einsteiger und eines für alle, die viele Themen im Gesamtkonzept betrachten wollen. So lernen Designer, dass es nicht nur wichtig ist, dass eine Website gut aussieht, sondern auch gefunden wird, SEOs lernen, dass Besucher auch Kunden/Käufer etc. werden sollen und nicht nur der Besuch alleine zählt. Diese Reihe könnte man nun sehr lange weiterführen. Ich empfehle: Kaufen und lesen!

Stefan betreibt übrigens auch den Blog Linklover.de, wer möchte kann sich auch dort einen kleinen Eindruck verschaffen. Vielleicht kann ich auch an dieser Stelle entweder die Esther oder den Stefan zu einem Interview oder zu einem Gastbeitrag animieren. Mich würds freuen. So oder so: Viel Erfolg!

Udo Carl

29. März 2012
von einem anderen
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Gastbeitrag: Suchmaschinenoptimierung und Social Web

Suchmaschinenoptimierung und Social WebIst-Zustand und Zukunftsperspektiven

Welchen Einfluss haben Facebook-Likes und Shares, bei Twitter getweetete und retweetete URLs oder das häufige „Plussen“ von Google+-Usern bereits heute auf das Ranking einer Webseite in Googles organischen SERPs? Im Moment ist diese Frage nicht ohne weiteres zu beantworten. Klar ist, dass sich für Webseiten, deren URL während einer bestimmten Zeitspanne häufig in Twitter-Tweets auftaucht, in der Regel ein temporärer Ranking-Anstieg in den organischen SERPs beobachten lässt– selbst nachdem Google nicht mehr direkt auf Twitter-Daten zurückgreift. Auch wurden bereits häufig positive Korrelationen zwischen den Facebook-Likes und Shares, die eine Website auf sich zieht, und deren (auch langfristigem) Ranking ermittelt. Allerdings wird letzteres von den meisten SEOs traditionell so interpretiert, dass attraktive Websites neben einer guten Resonanz im Social Web eben normalerweise auch viele natürliche Backlings besitzen – und letztere wohl für das gute Ranking sorgen. Prinzipiell gilt natürlich, dass auch Google nicht hinter die Privacy-„Wall“ schauen kann, die die Kommunikation der Facebook-User vor dem Einblick Dritter schützt. Anders stellt sich die Frage freilich bei öffentlich sichtbaren Facebook-Likes und der Kommunikation auf Fanpages. Dass gute Werte in diesem Bereich allein wenig bei Google bewirken, dürfte zunächst klar sein. Dem Autor dieser Zeilen ist zumindest eine größere Website bekannt, die zahllose Facebook Likes auf sich zieht und sehr viel Traffic über eine angebundene Fanpage erhält, die aber nichtsdestotrotz einen sehr geringen Sistrix-Sichtbarkeitsindex aufweist. Der Grund ist offensichtlich: für betreffende Website, die in der Reisebranche unterwegs ist, wurde nie systematischer Linkaufbau betrieben – und allein mit natürlichen Backlinks kann man in besagter Branche, wie jeder SEO weiß, kaum reüssieren. Bleibt allerdings die Frage: Hätte die betreffende Website durch ihre gute Social Media Resonanz einen spürbaren Rankingvorteil gegenüber der unmittelbaren Konkurrenz, wenn sie über eine vergleichbare (über Tausche und Käufe aufgebaute) Backlinkstruktur verfügen würde?

Trotz verbleibender Unsicherheit lautet die Antwort wohl: ja! So ist z. B. bekannt, dass Google es seit Panda nicht „mag“, wenn gut gerankte Websites ihren Traffic ausschließlich oder fast ausschließlich über die Google-SERPs erhalten. Die Logik dahinter: Eine Website, die bei Google prima rankt und reichlich Traffic über die SERPs erzielt, aber sonst nirgendwo „angesagt“ ist (d. h. Traffic gewinnt) und ihren Besuchern auch nicht so nachhaltig in Erinnerung bleibt (oder von diesen nicht so häufig privat gebookmarkt wird), dass wenigstens ein Teil des Traffics über Direktaufrufe der URLs erfolgt, dürfte eben doch nicht so „gut“ sein, wie dies das (bisher) gute Google-Ranking aussagt. Google korrigiert dann seine SERPs entsprechend.

Darüber hinaus gibt es inzwischen auch Bestätigungen von offiziellen Google Vertretern, dass „Social Signals“ – in differenzierter Weise – in die algorithmische Rankingbestimmung mit einfließen.

 

Google+

Gleichwohl ist klar, dass sich Google bei der Auswertung von „sozialen Signalen“, die via Facebook und Twitter kommen, merklich zurückhält. Auf keinen Fall sollte man z. B. in Facebook-Likes die „neuen Links“ sehen! Der Grund für diese Zurückhaltung des Suchmaschinengiganten ist klar: Google möchte mit Google+ sein eigenes soziales Netzwerk aufziehen, aus dem es soziale Signale exklusiv beziehen und bewerten kann. Damit gehen Pläne einher, die bisher bekannte Google-Suche radikal zu einer sozialen und stark personalisierten Suche umzugestalten, zumindest für User, die bei Google+ eingeloggt sind (Stichwort: „Search, plus your world“). Gelingt es Google, diese Pläne nachhaltig umzusetzen, dürfte z. B. eine Reise- oder Shopseite, die in den Google+Circles eines Google+Users A keine Rolle spielt, d. h. dort kaum verlinkt und empfohlen wird, schlechte Chancen haben, prominent in den personalisierten SERPs aufzutauchen, die Google bei einer thematisch passenden Suchanfrage dieses (eingeloggten) Users A ausliefert. Dies gilt zumindest dann, wenn eine bestimmte Anzahl von Konkurrenzseiten oder -shops in besagten Circles besser „angesagt“ ist! Darüber hinaus arbeitet Google daran, jeden Google+User einem typischen Userprofil zuzuordnen. Ist vor diesem Hintergrund z. B. eine bestimmte Art von Reiseportalen oder Online-Shops unter Google+-Nutzern, die einem Profil-Typ XY zugeordnet sind, „typischerweise“ nicht populär, würde sich dies auf die thematisch passenden Suchergebnisse jedes einzelnen dieser zugeordneten (eingeloggten) Nutzer auswirken.

 

Freilich sind solche Szenarios – zumindest mit Blick auf Deutschland – noch Zukunftsmusik. Schließlich steckt Google+ hierzulande – was die Resonanz anbelangt, nicht hinsichtlich der technischen Umsetzung! – noch in den Kinderschuhen. Zwar wächst die Zahl der Google+-Accounts recht schnell, wirklich aktive Google+Nutzer gibt es dagegen nur wenige. Zudem dürften unter diesen aktiven Nutzern viele Internetprofessionals sein, die ihren Google+Account z. B. nur nutzen, um die jeweils neuesten Features des sozialen Netzwerkes zu testen. Ihre private Kommunikation mit Freunden und Bekannten pflegen auch die allermeisten dieser „Geeks“ weiterhin über Facebook. Und natürlich sind auch Google-Plusses nicht die „neuen Links“.

 

Fazit

Fazit ist also: Eine gute Resonanz im Social Web ist für ein gutes Google-Ranking wahrscheinlich schon heute nützlich. Im Zukunft dürfte die Bedeutung noch radikal zunehmen – selbst dann, wenn Google+ ein veritabler Flop wird. Der Suchmaschinengigant dürfte in diesem Fall nach anderen Wegen suchen, um seine Suchergebnisse durch die Auswertung sozialer Signale zu verbessern und gründlicher zu personalisieren. Diese Wege müssten freilich unweigerlich über eine Zusammenarbeit mit Facebook und Twitter führen.

 

Der Autor:

Udo CarlUdo Carl
argutus GmbH
Geschäftsführer

Udo Carl ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der argutus gmbh. Die argutus gmbh ist eine Online Marketing Agentur für Suchmaschinenoptimierung und Social Media.

14. März 2012
von Tobias
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Ein Denkanstoss für den Linkaufbau

Die Psychologie des Überzeugens

Dieses Buch habe ich mir vor ein paar Wochen gekauft. Ich muss gestehen, ich weiß gar nicht mehr warum, aber: Ich habe viel gelernt. Für mich, aber im Speziellen eben auch für das Linkbuilding, der Königsdisziplin im SEO.

Linkbuilding

Ich fange mal etwas weiter vorne an:

Irgendwann kommt jeder, der eine Website bei Google nach vorne bringen will, an den Punkt:

“Ich brauche Links”

Die übliche Herangehensweise ist die: Man fängt an kostenlose Backlinks abzugrasen. So füllt man Artikelverzeichnisse, Webkataloge, Social Bookmarking Dienste, spammt mehr oder weniger in Blogs herum und setzt Links in Foren Profilen. Dies tut man tagtäglich bis zu dem Tag, an dem man merkt, dass das alles nicht wirklich etwas bringt. Verdammt noch mal, diese Ungeduld. Also sucht man, erfragt in Foren zum 3.256ten mal woher denn die anderen ihren guten Links haben und wie deren Linkstrategien aussehen. Doch erfahren tut man nicht wirklich etwas.

Bis auf folgendes:

Links kaufen, Links tauschen, Links mieten, Presell Pages, ein eigenes Netzwerk. Linkwheels, Pyramiden, gespinnte Texte, etc. pp. Die logische Konsequenz ist, dass die meisten nun anfangen, sich neue Domains, natürlich mit unterschiedlichen IP C Klassen zu registrieren und diese mit WordPress vollzustopfen, Keys zum Hauptprojekt verlinken, Texte spinnen und RSS Feeds zu bedienen und das ganze mit Facebook und Twitter zu verknüpfen. Und und und. Manche versuchen Blue Hat, andere Grey Hat SEO, wieder andere greifen tief in die schwarze Kiste. Scrapebox wird gekauft und unzählige Blogs und Foren werden tausendfach im Minutentakt und vollautomatisiert vollgemüllt.

So weit so gut, doch: die Wirkung ist in der Regel überschaubar. Was fehlt ist ein guter natürlicher Linkmix. Was fehlt sind Links, die einen wirklich nach vorne bringen. PR hinoder her. Linktexte hin oder her.

Reziprozität

Wer Links haben möchte, der muss zuerst einmal abliefern! Wer etwas möchte, muss geben. Und zwar (ich bringe es mal sachlich auf den Punkt) keinen Scheiß! Manchmal gibt man vielleicht auch ohne etwas zu bekommen, aber die Regel ist eine andere. Wer gibt, ohne dass er vorher darum gebeten wurde, erhält (fast immer) etwas zurück.

Die Regel der Reziprozität lautet im Kern wie folgt: (Fast)Alle einer Gesellschaft angehörenden Menschen sind gewillt, einem anderen etwas zurückzugeben, wenn dieser etwas erhalten hat. Dies funktioniert eben auch, wenn dies ohne das vorherige Einverständnis geschehen ist. Die sogenannte Compliance ist stärker als die Sympathie der gebenden Person. Anders gesagt: bekomme ich etwas geschenkt, entsteht unabhängig von der Sympathie in uns der Wunsch, diese Schuld schnellstmöglich zu begleichen. Auf das Linkbuilding bezogen bedeutet dies, dass der Wunsch nach einem Link bis zu drei mal seltener abgeschlagen wird.

 

Die Praxis

Wer nun anfangen möchte allen und jedem zu geben, sollte  einige Dinge beachten:

  • Je höher die Qualität der “Gabe”, desto höher die Qualität des zu erwartenden Links
  • “Gaben” können exklusive Informationen sein, dessen Inhalte anderen wirklich und tatsächlich helfen
  • “Gaben” können individuell an eine Person oder z.B. durch einen hilfreichen und informativen Artikel für eine kleine Gruppe von Menschen sein
  • Diese “Gaben” dürfen niemals den Eindruck vermitteln, dass sie nur dem Zweck eines Plans dienen, nämlich etwas zu bekommen
  • Je selbstloser eine Gabe, desto freiwilliger (in diesem Fall) ein Link
  • Etwas selbstlos zu geben, bedeutet aber eben auch, dass die Möglichkeit besteht, nichts zu bekommen. Damit muss man leben.
  • Man muss es gerne tun. Wer jemanden sympathisch findet, dem kann man auch geben, ohne etwas zu erwarten.
  • Je geringer die Erwartungshaltung, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer “Gabe”

Zum einen ist dies ein entgegengesetzter Weg, den ich für den richtigen halte. Suchmaschinenoptimierer beherrschen in der Regel das 1×1 der “Technik”, vergessen aber, dass sie oft mit Menschen zu tun haben. Die Fähigkeit mit Menschen zu kommunizieren ist bei vielen leider völlig verkümmert. Oder man fühlt sich nach dem Lesen eines Linktauschangebots oft dermaßen verarscht, dass man sich wirklich fragt, ob der Absender einen einfach nur für dämlich hält.

Dies schadet dem Ruf der Suchmaschinenoptimierung insgesamt, der Person im Speziellen und das Resultat dürfte bei Anfragen dieser Art auch eher bescheiden ausfallen. Es sei denn, er trifft auf ein ähnliches Kaliber.

Zum anderen beschreitet Google seit langem diesen Weg und forciert diesen. Alle Updates der vergangenen Zeit beziehen sich auf die Reziprozität. Derjenige, der Nutzern sinnvolle hilfreiche Informationen bietet (etwas gibt) der erhält dies in der Regel mit einer guten Platzierung zurück. Links, die ohne großen Aufwand zu bekommen sind, haben kaum einen Wert, da Google dies sehr leicht erkennen kann.

“Je größer die Hürde, einen Link von einer Seite zu bekommen, desto größer ist der Wert dieses Links”

Wie groß diese Hürde bei AV, WK, SB und ähnlichen Diensten ist, wisst Ihr selbst. Den Wert kennt Ihr auch. Wer einen richtig guten Link möchte, muss einfach mal geben. Versucht es mal….

Das Buch gibts hier, aber sicher auch wonaders.

1. März 2012
von Tobias
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Zwischenstand zu meinem Experiment – Es geht aufwärts

Nach einem kleinen Tief Mitte Februar, habe ich endlich den Sprung in die Top20 geschafft. Und das eigentlich ohne großes Zutun

Statistik SERP www.tobias-dohmann.de

Google Places Eintrag

Obwohl ich mit meiner Wunschkombination “Suchmaschinenoptimierung Bielefeld” noch ein wenig von meinem Ziel entfernt bin, hat sich die Aktivierung meines Google Places Eintrags bereits ausgezahlt. Sucht man nun nach “Suchmaschinenoptimierung in Bielefeld” wird mein Places-Eintrag bereits zweiter Stelle, kumuliert an fünfter Stelle, gelistet.

SERP Suchmaschinenoptimierung in Bielefeld

Ich werde in den nächsten Tagen, vermutlich am Wochenende, mal endlich mit dem Linkbuilding beginnen und gespannt sein, wie sich das auswirkt. Anschließend werde ich die Linkquellen auswerten und versuchen deren Einfluss auf meine SERP zu analysieren. Bis dahin freue ich mich über Feedback ;)

Nicolas Sacotte

13. Februar 2012
von einem anderen
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Gastbeitrag: Googles Rich Snippets – Hintergründe und Chancen für SEO

Google hat schon vor einigen Monaten die Möglichkeit geschaffen, Webseiten bzw. Projekte mit dem neuen Rich Snippet Code auszustatten und damit Daten wie z.B. Bewertungen und Informationen zu den Autoren an den Crawler zu übergeben. Dieser Dienst bietet Webseitenbetreibern jede Menge Chancen und Potentiale für mehr Traffic.

Vielen google-Nutzer dürfte bis dato nicht entgangen sein, dass manche Suchergebnisse sich von anderen abheben. Einige Suchergebnisse sind mit sogenannten Ratingstars und Zusatzinformationen gekennzeichnet, die das Einzelergebnis deutlich vom Rest der Wettbewerber abheben.
rich-snippet

Durch diese visuelle Hervorhebung kann die CTR deutlich ansteigen. Auf den Plätzen 1-3 bis zu 100%, auf den Plätzen 3-5 teilweise sogar um bis zu 200%!!

Warum? Zum einen, weil das Ergebnis durch die Sternchen hervorgehoben wird und das Auge des Users das Ergebnis damit früher und besser wahrnimmt. Zum anderen weil die Sterne ein gewisses Vertrauen schaffen. – Aha da sind (viele) andere User, die diese Seite für wertvoll befunden haben -. Damit erhöht sich automatisch die Klickrate (CTR). Gerade bei branddominierten SERPS kann dies ein großer Vorteil sein!

Zur Verdeutlichung ein konkretes Beispiel:

Die Domain www.nachspeisen.net rankt für das Keyword „Desserts“ auf Platz 3. Auf den Positionen 1 und 2 steht der Rezepte-Platzhirsch chefkoch.de, mittlerweile als Brand anerkannt und beliebt.

SERP

Auf Platz 3 kommt bzw. kam deshalb kaum noch Traffic an, sicher auch, weil chefkochsRezeptevielfalt die Absprungrate sehr niedrig und die Aufenthaltsdauer hoch halten wird. Nun wurden von Nutzern auf nachspeisen.net eingereichte Bewertungen im neuen von google empfohlenen Rich Snippet-Format auf der Seite integriert. Bei der Suche nach „Desserts“ rankt die Seite nach wie vor auf Platz 3, bekommt aber für dieses Key 83% mehr Klicks! Für das Key „Nachspeisen“ rankt das Projekt auf Platz 1 (vor chefkoch.de) und hat mit den Rich Snippets 90% mehr Klicks. Macht Summa Summarum fast 350 Besucher mehr pro Tag.

 

Es geht aber noch besser:

Auf Positionen jenseits der TOP3 kommt erfahrungsgemäß insgesamt sowieso recht wenig Traffic an. Dort lassen sich CTR-Steigerungen von zum Teil 200% realisieren. Auch hier möchte ich das mit einer kleinen Graphik besser veranschaulichen:

Das Projekt www.heizoel.net rankt für das Key „Heizöl“ auf Platz 5. 2 Tage nach der Integration des Rich Snippet Codes auf der Seite, wurden die Stars von google bereits in den SERPS angezeigt und die CTR stieg um satte 200%.

Besucherzahlenstatistik

Hintergründe:

Was viele Webmaster noch nicht realisiert haben: die strukturierten Daten sind auch von yahoo und damit BING interpretierbar bzw. lesbar. Es existieren zahlreiche verschiedene Formate, z.B. für Produkte, Beurteilungen, Rezepte, Ereignisse und vieles mehr. Detailinformationen gibt es hier: http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=99170 .

So lassen sich beispielsweise auch Unternehmensinformationen mit dem richtigen Markup optimaler darstellen: http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=en&answer=146861

Netterweise bietet google hier endlich mal die Möglichkeit das Markup auch im Vorfeld zu testen. Mit dem Rich SnippetTesting Tool kann man die betreffende URL eingeben und sehen, ob das Markup auch wirklich funktioniert, oder ob der Code noch Fehler enthält:http://www.google.com/webmasters/tools/richsnippets .

Je nach Domainalter und Linkstruktur (und damit Crawlingfrequenz des googlebots) dauert es in der Regel nur wenige Stunden bis Tage, bis die Sternchen in den SERPS dargestellt werden.

Aktuell gibt es gerade beim Punkt „Bewertungen“ zahlreiche Diskussionen zum Thema Rich Snippets, denn google hat in keinster Weise vorgeschrieben, wo die Bewertungen herkommen müssen.

Grundsätzlich kann also jeder Webmaster den Code so betexten wie er möchte und damit auch wahlweise immer 5 Sterne vergeben. Große Portale wie z.B. focus.de stellen die Daten über interne Bewertungsfunktionen zusammen (User bewertet einen Artikel mit „lesenswert“), andere Webseiten integrieren die Daten, indem Sie Kundenmeinungen aus großen Bewertungsportalen wie qype, ciao etc. auslesen (auch über die jeweiligen APIs automatisiert möglich). In Zukunft wird also hier sicher noch nachgearbeitet werden, um das Thema auch objektiver und transparenter zu machen. Was dann mit strukturierten Daten passieren wird deren Herkunft zweifelhaft ist, bzw. die bewusst genutzt werden, um Spamprojekte zu mehr Traffic zu verhelfen, bleibt offen. Google ist sich auf alle Fälle im Klaren darüber, dass hier Spam- bzw. Fraudpotential besteht und hat deshalb bereits die Möglichkeit geschaffen, solche Seiten zu melden: http://support.google.com/webmasters/bin/request.py?hl=en&contact_type=rich_snippets_spam>

Was nach einer Spam-Meldung konkret bei google abläuft ist wie so oft ebenfalls unklar. D.h. es ist nicht bekannt, ob in diesem Fall ein spezieller Algorithmus greift, der prüft ob weitere Signale für Spam vorhanden sind, oder ob ein Quality Rater manuell prüft und eingreift. Derzeit sind auch noch keine Fälle bekannt, in denen die Sterne wieder aberkannt wurden.

Scheinbar haben sich aber viele Webseitenbetreiber und vor allem auch SEO Dienstleister noch nicht wirklich mit diesem wichtigen Thema beschäftigt. Die Integration der Rich Snippets ist technisch nicht nur leicht umzusetzen und bringt direkte und sofortige Trafficzuwächse, sondern wirkt sich mittelfristig durchaus auch positiv auf die Rankings aus!

Warum? Weil die CTR ein Rankingfaktor von vielen ist. Das ist schon seit geraumer Zeit so und viele Agenturen im Bereich SEO Beratung haben ihren Kunden daher damals schon empfohlen, durch Snippet-Optimierung (title und description) die CTR zu optimieren. Mit den Rich Snippets kann man die CTR weiter erhöhen und dauerhaft noch mehr Traffic generieren. SEO Agenturen, die jetzt damit beginnen, können ihren Kunden damit einen Wettbewerbsvorsprung ermöglichen.

 

Der Autor:

Nicolas Sacotte

Nicolas Sacotte
CEO bei activetraffic.de
Dipl. Betriebswirt (FH)

 

Seit 1998 im Bereich Internet und Onlinemarketing unterwegs, hat 2008 die Agentur activetraffic.de gegründet und betreut Europaweit mit 24 Mitarbeitern über 100 Projekte im Bereich SEO. Des Weiteren macht activetraffic neben der klassischen SEO Beratung zusätzlich Linkbuilding für andere SEO Agenturen bzw. deren Kunden. activetraffic ist Inhaber des SEO Zertifikats des BVDW und als eine der führenden Agenturen bei ibusiness.de gelistet.

 

9. Februar 2012
von Tobias
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Ranking Faktoren 2012

Searchmetrics präsentiert heute ihre Ranking Faktoren 2012 und gibt einen tiefen Einblick in den Datenbestand der Berliner. Ein guter Anlass sich diese Daten einmal genauer anzusehen und mit dem eigenen Wissen, Erfahrungen und Gefühl abzugleichen.

Social

Interessantester Punkt für mich ist die “Tatsache”, dass die ersten und wichtigsten vier Faktoren “social” sind. Allerdings vermisse ich den Dienst “Google +” in der Auflistung und bin sicher, dass gerade Google alles daran setzt, diese Signale aus dem eigenen sozialen Netzwerk zu nutzen bzw. deren Bedeutung nach außen zu transportieren.

Zuviel Werbung ist schädlich

Das Google Layout Update hat es ja bereits gezeigt. Wer seine Seite mit zuviel Werbung zuknallt, der darf sich ab sofort nicht wundern. Ich finde: ENDLICH! Denn das will wirklich keiner sehen.

Backlinks

Wie schon zu erwarten bleiben Links wichtig. Glaubt man den Interpretationen von Searchmetrics, zählt nicht alleine die Masse, sonder der Linkmix. Wirklich neu ist das leider nicht

Brands

“Die Marke hebelt klassische SEO Signale aus”. Das macht an manchen Stellen sicher Sinn. Die Frage, die sich daraus ergibt ist: Wer ist eine Marke? Wann wird man eine Marke? Und wie verknüpft man “Marken” mit Produkten und Dienstleistungen? Spannend und interessant.

Keyword-Domains

Von vielen bezweifelt, von manchen die erste SEO Maßnahme nach der Keywordanalyse: die Keyword Domain! Ich kann da nicht mitreden, ich hab keine ;)

 

Wenn mehr Zeit bleibt, werde ich mir alles mal in Ruhe zu Gemüte führen und vielleicht noch etwas mehr dazu schreiben.

SEO Ranking Faktoren Deutschland 2012: Infografik
Mehr zu den SEO Rankingfaktoren 2012 bei Searchmetrics.

6. Februar 2012
von Tobias
1 Kommentar

Eine kleine Bewerbung

Martin Mißfeldt, der Schreiber vom tagSeoBlog, kennt mich (,) vielleicht. Vielleicht weiß er aber nichts mit mir anzufangen. Das werde ich jetzt mal herausfinden.

Martin? Kennst du mich?

Vieleicht hat er mich schon mal im Abakus Forum gesehen? Hast Du? ToDo mein Name ;)

Okay, keine Antwort. Dann versuche ich es mal mit einem Trackback und bewerbe mich gleichzeitig für seinen/deinen Blogreview. Wenn das alles nicht hilft, muss ich wohl doch noch mal einen alten traditionellen Brief schreiben.

Martin? Ach Mensch, Martin.

 

Einen Gruß aus Bielefeld und gute Nacht!